
Spende, damit Zivilcourage nicht obdachlos macht
Spende als Erste:r für diesen Spendenaufruf
Inspiriere andere und hilf Verbraucherforum, den Spendenaufruf voranzubringen.
Erste:r Spender:in
Hallo, ich bin Annegret und Vereinspräsidentin von Verbraucherforum Mainz e.V.. Ich habe gestern im Merkurist einen Artikel gelesen, der mich erschreckt https://share.google/6SN5iuGmaOJcDMj0T
Da ist mal einiges gründlich schief gelaufen....Ein ehemaliger Hausmeister reklamiert bei der Hausverwaltung Mängel in der Wohnung, setzt aber wohl keine klaren Fristen und kürzt die Miete. Leider findet man im Internet, wie viel Miete man kürzen darf bei bestimmten Mängeln, aber keine Anleitung dazu. Sinn und Zweck einer Mietminderung ist ja, den Vermieter dazu zu bewegen, den Mangel zu beseitigen, aber bevor man Druck ausübt muss der Vermieter informiert werden und Gelegenheit haben zur Beseitigung. Hier hat sich ein Hausmeister für das ganze Haus eingesetzt und erlebt jetzt, dass der Vermieter mit der Botschaft antwortet, dass es zwar Mängel gibt, aber wer sich wehrt fliegt auf die Straße....
Dann hätte das Sozialamt sofort reagieren müssen, als es von dem Missstand erfahren hat und hätte prüfen müssen, wer schuldet wem etwas und können/ müssen Kosten übernommen werden, um Obdachlosigkeit zu vermeiden...im Zweifelsfall als Zuschuss und Darlehen... Und dann gibt's für Notfälle eine Wohnungsbörse, aber einen Mieter, der sich wehrt will ja niemand...
Fakt ist, man kann die Räumung aufhalten, wenn die offene Forderung unter Vorbehalt gezahlt wird und danach kann man klären, welche Forderungen berechtigt sind und welche nicht. Ein Anwalt kostet, selbst bei der Bank fallen Kosten an und es drängt die Zeit. Man kann eine Stiftung um Hilfe bitten, aber dazu fehlt die Zeit. Daher bitte ich um jeden Euro, der möglich ist, um einem 80 jährigen Mann nicht die Existenz zu zerstören. Obdachlosigkeit in Mainz bedeutet, er bekommt ein Bett im Mehrbettzimmer und muss seine Rente abtreten, dann hat er noch 20€-50€ die Woche, um sein Leben zu gestalten, das ist weit unter dem Existenzminimum und eigentlich gesetzwidrig,aber die Stadt Mainz lässt es zu, staatliche Einrichtungen gibt es nicht und die Betreiber machen es einfach...
