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»Pestizid Reader« für alle!

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Pestizide sind eine unterschätzte Gefahr für Menschen, Tiere und Pflanzen und damit für unser Überleben. Das ist viel zu vielen Menschen noch nicht im vollen Ausmaß klar. Es ist auch gar nicht so leicht sich einen Überblick über das Thema zu verschaffen, denn es gab bisher noch keine Website und kein einzelnes PDF-Dokument zum Download, das in 45 Minuten das ganze Problem im Überblick erklärt ... Genau hat sich nun Dank eurer Unterstützung geändert!

Der Pestizid-Reader!

In den letzten 12 Monaten habe ich, während der Arbeit an meinem aktuellen Buch »Gift und Wahrheit«, ein solches Dokument verfasst. Der »Pestizid-Reader« erklärt, am Beispiel der Südtiroler Apfel-Monokulturen, die Probleme der intensiven Landwirtschaft und die Problematik der Pestizide. So kurz wie möglich und so leicht verständlich wie möglich.

Die Website: PestizidReader.de

Der »Pestizid-Reader« wurde nun auf einer eigens dafür eingerichteten Website unter der Domain PestizidReader.de frei und kostenlos zum Download verfügbar gemacht.

Für die Gestaltung des PDF-Dokuments und der Website hatten wir € 3.000 budgetiert, die mit eurer Hilfe bereits aufgebracht wurden. Die Website ist online. Der Download verfügbar!

Traffic erzeugen

Nach Fertigstellung der Website beginnen wir nun damit, durch Pay-per-click-Werbung und Suchmaschinen-Optimierung dafür sorgen, dass alle die sich bei Google (in kritischer Absicht) für Pestizide interessieren, sowie alle, die bei Facebook oder Instagram ihr Interesse an diesem Thema ‚geoutet‘ haben, den Link zu dieser Website präsentiert bekommen. Wir wollen Werbung auf diesen Plattformen schalten. So können wir, im Idealfall ab 10 Cent pro Besucher:in, Menschen zum »Pestizid-Reader« bringen.

Insgesamt wollen wir zumindest € 500 pro Monat in Werbung investieren. Damit können wir bis zu 5.000 interessierte (!) Besucher pro Monat auf die Website lenken. Im ersten halben Jahr kostet das € 3.000.

Video-Interviews

Außerdem wollen wir jedes Monat ein Interview aufzeichnen, schneiden und veröffentlichen. Ich befrage bei diesen Interviews Expert:innen zu den Themen des »Pestizid-Reader«. Diese Interviews landen danach nicht nur auf YouTube, sondern auch auf der Website PestizidReader.de ... Gleichzeitig verbessern wir auf der Basis der Aussagen der Expert:innen laufend unseren »Pestizid-Reader«.

Jedes Interview ist mit € 1.500 budgetiert. Sechs Interviews kosten daher € 9.000.

Nach einem Jahr werden wir dann ein »Best of« zusammenstellen. Einen Film, in dem wir die Statements der verschiedenen Expert:innen - in der Struktur des »Pestizid-Readers« - zusammenschneiden. Dann kann man den »Pestizid-Reader« nicht nur lesen, sondern auch in der Form eines ausführlichen Interviews mit zahlreichen Expert:innen anschauen.

Der Plan im Überblick:

  • Überschreiten wir € 3.000, gibt es die Website mit dem Pestizid-Reader zum Download. (Erledigt!)
  • Erreichen wir € 6.000, können wir jedes Monat 5.000 Besucher auf diese Website lenken und entsprechend viele Downloads verursachen. (Finanziert!)
  • Erreichen wir € 18.000, dann werden wir in den nächsten sechs Monaten allmonatlich ein langes Interview mit den wichtigsten Stimmen aus der Wissenschaft zu unserem Thema durchführen und veröffentlichen. (Ein Interview ist bereits finanziert!)

Bitte hilf uns mit deiner Spende das Projekt vollständig zu finanzieren und langfristig zu betreiben!

* * *

Die abenteuerliche Vorgeschichte ...

Wenn du noch Zeit und Lust hast weiterzulesen, dann lade ich dich dazu ein mehr darüber zu erfahren, wie es zu diesem Projekt kam. In den nächsten Absätzen erzähle ich dir von mir selbst und von der abenteuerlichen Vorgeschichte dieses Projektes …

1. Südtirol oder Pestizidtirol?

Im Apfelanbau werden sehr viele, sehr giftige Pestizide eingesetzt. Man kann das am Beispiel von Südtirol sehr gut nachweisen. Dort findet man, laut Eigenaussagen der Obstkonzerne, das größte zusammenhängende Apfelanbaugebiet Europas. Der renommierte Schmetterlingsforscher Professor Tarmann hat in einem Gespräch über diese Zone einmal zu mir gesagt: „Machen wir uns nichts vor, es handelt sich um ein komplett kontaminiertes Gebiet. In Südtirol wird man sich irgendwann entscheiden müssen, ob man intensive Landwirtschaft betreiben will oder Tourismus“.

Nach diesem Gespräch habe ich die Marke des Südtirol-Tourismus ironisch verfremdet und in Pestizidtirol umgewandelt. Dieses modifizierte Pestizidtirol-Logo habe ich danach in den Sozialen Medien geteilt.




2. Die Agrarlobby kritisieren

In meinem Buch »Das Wunder von Mals« erzähle ich davon und von vielen weiteren kritischen Interventionen, die die Südtiroler Apfelkonzerne gegen mich aufbrachten. Ein Beispiel das die Agrarlobby besonders auf die Palme brachte: Im »Wunder von Mals« bezeichne ich die Praktiken der Südtiroler Obstwirtschaft an einer Stelle - wörtlich - als »Tötung durch vorsätzliches Ignorieren von Fakten«.




In die Schusslinie der Apfelkonzerne geriet auch das Umweltinstitut München, da es ein Plakat mit dem von mir modifizierten Pestizidtirol-Logo am Münchner Stachus aufhängte. Ein Plakat, das Spritzwägen und meterhohe Pestizidnebel zeigte. Darüber stand (in Abwandlung des damaligen Slogans der Südtirol Werbung): »Südtirol sucht saubere Luft. Südtirol sucht sich.«




3. Der Südtiroler Pestizidprozess

Aus Ärger über die vielen Nadelstiche, die wir der Pestizid-Wirtschaft zufügten, zerrte man Karl Bär vom Umweltinstitut München und mich selbst in Bozen vor Gericht, um uns mundtot zu machen. Zwei Obstkonzerne, der Südtiroler Bauernbund und die Südtiroler Landesregierung zeigten uns an. Sie hetzten auch 1.372 Obstbauern gegen uns auf, so dass diese ebenfalls Strafanzeige erstatteten.




Der jahrelange Prozess, der folgte (und der 2021 mit meinem vollständigen Freispruch endete), wird auf Wikipedia als das größte SLAPP-Verfahren im deutschsprachigen Raum bezeichnet.

(Die Abkürzung SLAPP steht dabei für ‚Strategic Lawsuit against Public Participation‘, für ein Gerichtsverfahren also, das der Kläger gar nicht gewinnen will oder kann - und das er nur deshalb vom Zaunpfahl bricht, um dem Beklagten zu schaden, ihn einzuschüchtern, ihm hohe Kosten und einen hohen Zeiteinsatz aufzubürden.)

4. Das Buch »Gift und Wahrheit«

Während dieses Prozesses begann ich mit der Arbeit an meinem aktuellen Buch mit dem Titel »Gift und Wahrheit«, das am 10. Oktober 2023 erscheinen wird und in dem ich von allen Details des Südtiroler Pestizidprozesses erzähle, sowie von der Gewalt gegen Umwelt-Aktivist:innen in Europa und weltweit.




Für dieses Buch entwickelte ich auch jenen Kurz-Überblick über die Pestizid-Problematik den ich jetzt (in noch einmal gekürzter Form) als »Pestizid-Reader« gratis zum Download anbieten werde.

5. Das Geheimnis der »Spritzhefte«

Im Lauf des Strafprozesses gegen uns forderten unsere Anwälte von den Südtiroler Apfelkonzernen die Herausgabe der sogenannten »Spritzhefte« . Das sind die Aufzeichnungen der Obstbauern über tatsächlich eingesetzte Pestizide. Wir forderten diese Daten als Beweismittel, um zu zeigen, dass unsere Kritik gerechtfertigt war. Erstaunlicherweise bekamen wir diese »Spritzhefte« tatsächlich ausgehändigt.

Die Pestizidlobby setzte danach all ihre Machtmitteln ein, um diesen Datenschatz, der normalerweise nicht zugänglich ist, zurückzubekommen. Vergeblich! Das Umweltinstitut München verfasste eine akribische, wissenschaftliche Auswertung der Inhalte dieser »Spritzhefte«, die noch schockierender ausfiel als von uns angenommen.

Im »Pestizid-Reader« findet man eine Zusammenfassung und Deutung dieser Befunde als abschließendes Kapitel.

Den Pestizid-Reader zum Download anbieten

Diesen »Pestizid-Reader« will ich nun unter der Domain Pestizidfreiheit.jetzt zum Download anbieten. Mit der Gestaltung von PDF und Website wollen wir bis (längstens) 10. Oktober fertig sein. Uns bleiben also nur noch rund 20 Tage!

Sich am Crowdfunding beteiligen

Bitte hilf uns - so schnell und so großzügig du kannst - dabei möglichst viel Traffic auf diese Website zu lenken und möglichst viele Expert:innen zu diesem Thema zu interviewen.

Warum diese Unterstützung so wichtig ist, wahrscheinlich noch wichtiger als du ohnehin bereits annimmst, kannst du bereits im »Pestizid-Reader« nachlesen.

Danke für eure Unterstützung! In unserer Zusammenarbeit liegt die Stärke, die wir benötigen, um unsere Welt zu verändern. Schritt für Schritt ....

Alexander Schiebel
Autor und Filmemacher
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Alexander Schiebel
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