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MeshCore Essen – gemeinsam neue Repeater-Standorte schaffen
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Gemeinsam neue Standorte für ein offenes Funknetz – von der Community für die Community in Essen.
Rund 200 Euro können einen weiteren MeshCore-Repeater für Essen möglich machen. Und gemeinsam entscheiden wir, wo er aufgebaut wird.
MeshCore ist ein offenes, dezentrales Funknetz auf Basis der LoRa-Technologie. Kleine Funkgeräte können darüber Textnachrichten austauschen und diese über sogenannte Repeater auch über größere Entfernungen weiterleiten.
Das Spannende daran: Für die eigentliche Funkverbindung braucht MeshCore weder WLAN noch einen Mobilfunkvertrag oder einen zentralen Betreiber.
Das Netz entsteht, weil Menschen selbst aktiv werden.
Sie experimentieren mit LoRa-Technik, stellen Geräte auf, suchen geeignete Standorte, optimieren Antennen, testen neue Verbindungen, tauschen Erfahrungen aus und helfen anderen beim Einstieg.
Genau dieses Netz möchten wir in Essen gemeinsam weiter ausbauen.
Es begann in Kettwig – inzwischen wächst das Netz durch ganz Essen
Zu den frühen Impulsgebern in Essen gehört Jonathan aus Essen-Kettwig. Dort wurden früh MeshCore-Repeater aufgebaut. Aus einigen wenigen Funkstandorten entwickelte sich Schritt für Schritt ein immer größeres Netz – getragen von vielen Menschen, die sich für die Technik begeistern und selbst etwas dazu beitragen.
Inzwischen gibt es MeshCore-Repeater an zahlreichen Stellen im Essener Stadtgebiet und darüber hinaus. Neue Standorte kommen hinzu, neue Verbindungen entstehen und Lücken im Netz können nach und nach geschlossen werden.
Aus dem Experiment einiger Technikbegeisterter ist damit ein echtes Community-Projekt geworden.
Mehr über MeshCore in Essen findet ihr unter:
Mehr über die Anfänge in Kettwig und die Arbeit von Jonathan:
Und über CoreScope lässt sich live verfolgen, welche Repeater aktuell im Netz sichtbar sind.
Unser erstes Ziel: 2.000 Euro für bis zu zehn weitere Standorte
Mit dieser GoFundMe-Kampagne möchten wir zunächst 2.000 Euro sammeln.
Unsere einfache Orientierung lautet:
Rund 200 Euro = ein weiterer Repeater-Standort
Dafür möchten wir jeweils einen solarbetriebenen SenseCAP Solar Node P1-Pro, eine leistungsfähige wetterfeste 868-MHz-Außenantenne, möglichst verlustarmes Antennenkabel und notwendige Adapter sowie Mast-, Wand- oder Auslegermaterial beschaffen.
Der große Vorteil der Solar-Nodes: An geeigneten Standorten können sie weitgehend autark betrieben werden. Sie brauchen dort weder einen Internetanschluss noch eine dauerhafte Stromversorgung.
Natürlich ist jeder Standort ein wenig anders. Mal wird ein längeres Kabel benötigt, mal eine andere Befestigung, mal kann vorhandenes Material genutzt werden. Deshalb sind die 200 Euro eine kalkulatorische Größenordnung.
Wird ein Standort günstiger realisiert, bleibt das übrige Geld selbstverständlich im gemeinsamen Projekt und fließt direkt in den nächsten Repeater oder das dafür notwendige Zubehör.
Mit 2.000 Euro möchten wir so bis zu zehn weitere MeshCore-Standorte in Essen ermöglichen.
Wo der nächste Repeater entsteht, entscheidet die Community
Das ist uns besonders wichtig:
Diese Kampagne dient nicht dazu, private Funktechnik für eine einzelne Personengruppe anzuschaffen.
Jeder aus den Spenden finanzierte Repeater soll dem gemeinsamen MeshCore-Netz in Essen zugutekommen.
Nach jeder erreichten 200-Euro-Etappe möchten wir deshalb innerhalb der Essener MeshCore-Community gemeinsam und transparent darüber beraten und entscheiden, in welchem Bereich der nächste Repeater besonders sinnvoll wäre.
Wo gibt es noch Lücken im Netz? Welcher Stadtteil könnte besser angebunden werden? Wo würde ein zusätzlicher Repeater bestehende Verbindungen sinnvoll ergänzen? Und wo gibt es überhaupt die Chance auf einen guten und dauerhaft nutzbaren Standort?
Ist ein Gebiet ausgewählt, beginnt die nächste gemeinschaftliche Aufgabe: die Standortakquise.
Wir sprechen Gebäudeeigentümer, Unternehmen, Vereine, Einrichtungen und andere mögliche Standortpartner an und versuchen gemeinsam, einen geeigneten Platz für Antenne und Solar-Node zu finden.
So entscheidet nicht eine einzelne Person am Schreibtisch, wie das Netz wachsen soll.
Die Community baut ihr Netz gemeinsam auf.
Ein Netz zum Mitmachen und Experimentieren
MeshCore soll aber nicht einfach nur „funktionieren“.
Ein ganz wesentlicher Teil der Idee ist für uns das gemeinsame Experimentieren.
Wer sich privat für LoRa, Funktechnik oder Mesh-Netzwerke interessiert, kann sich mit MeshCore beschäftigen, eigene Geräte ausprobieren und Teil des Netzes werden.
Wie weit reicht mein kleines Funkgerät?
Über welche Repeater findet eine Nachricht ihren Weg?
Was verändert eine bessere Antenne?
Wo gibt es noch Funklücken?
Was passiert, wenn an einer bestimmten Stelle ein neuer Repeater hinzukommt?
Und wie lässt sich ein dezentrales Funknetz gemeinsam immer weiter verbessern?
Genau das macht für uns den Reiz von MeshCore aus:
ausprobieren, lernen, Wissen teilen – und dabei gemeinsam echte Infrastruktur aufbauen.
Der eine stellt einen Standort zur Verfügung. Eine andere kennt sich besonders gut mit Antennen aus. Jemand hilft bei der Montage. Andere testen anschließend die neuen Verbindungen oder helfen Einsteigern bei ihren ersten Schritten.
Und vielleicht liest jemand heute zum ersten Mal von LoRa und MeshCore und verschickt schon bald seine erste Nachricht durch das Essener Mesh.
Mitmachen ist ausdrücklich erwünscht.
Jeder zusätzliche Repeater stärkt das gemeinsame Netz
Ein gut gelegener Repeater kann für das gesamte Netz einen großen Unterschied machen.
Je sinnvoller die Standorte über Essen verteilt sind, desto besser können verschiedene Bereiche der Stadt miteinander verbunden werden. Neue Funkwege entstehen, bestehende Verbindungen werden ergänzt und Lücken können nach und nach geschlossen werden.
Dabei muss natürlich niemand einen kompletten Repeater finanzieren.
Ob 5 Euro, 10 Euro, 25 Euro oder 50 Euro – viele kleine Beiträge bringen uns gemeinsam zum nächsten Standort.
Und Unterstützung muss nicht immer Geld bedeuten.
Vielleicht kennt ihr ein gut gelegenes Gebäude, ein Hochhaus, einen Verein, ein Unternehmen oder eine Einrichtung, die einen geeigneten Standort zur Verfügung stellen könnte. Vielleicht könnt ihr bei einer Montage helfen oder kennt jemanden, den wir unbedingt ansprechen sollten.
Auch ein guter Standort kann für das Projekt enorm wertvoll sein.
Ein echtes Community-Netz für Essen
MeshCore ist natürlich kein Ersatz für Mobilfunk, BOS-Funk oder behördliche Kommunikations- und Warnsysteme.
Darum geht es bei diesem Projekt auch nicht.
Wir möchten eine offene Infrastruktur schaffen, mit der Menschen sich mit moderner Funktechnik beschäftigen, experimentieren, voneinander lernen und gemeinsam etwas aufbauen können.
Und dabei entsteht etwas ziemlich Besonderes:
ein Funknetz, das Menschen in Essen selbst gestalten.
Keine Firma entscheidet, wo der nächste Standort entstehen soll. Kein Mobilfunkkonzern verlangt dafür einen Vertrag.
Es sind Menschen aus der Community, die Hardware bereitstellen, Standorte suchen, Antennen montieren, Verbindungen testen, Wissen teilen und gemeinsam dafür sorgen, dass das Netz Stück für Stück wächst.
Unser erstes Ziel sind deshalb:
2.000 Euro. Bis zu zehn weitere Repeater-Standorte. Und eine Community, die gemeinsam entscheidet, wo das Essener Mesh als Nächstes wächst.
Wenn euch diese Idee gefällt, unterstützt uns mit einer Spende, teilt diese Kampagne oder helft uns bei der Suche nach neuen Standorten.
Und wenn ihr selbst Lust auf LoRa und MeshCore bekommen habt:
Macht einfach mit.
Gemeinsam experimentieren. Gemeinsam funken. Gemeinsam ein Netz bauen.



