Kunstfürsorge »Der Mantel Die Nase Der Wahnsinn«

Kultur Shut-Down!
Alle Theaterveranstaltungen abgesagt.
Die Freie Szene in der Existenz-Krise.

Das monsun.theater möchte seine Künstler*innen unterstützen und seinem Publikum zugleich den coronafreien Zugang zu ganz besonderen Theatermomenten ermöglichen.
Erleben Sie Videomitschnitte unserer besten Theaterproduktionen, in voller Länge, einfach so, kostenlos. Als Dankeschön erbitten wir von jedem, der etwas beitragen kann und möchte eine Online-Spende, die direkt zu 100 Prozent an die Künstler*innen im Produktionsteam weitergeleitet wird.

Die Spendengelder werden über den gemeinnützigen Verein active.arts e.V. – »die Kunstfürsorge« gesammelt, der auf Wunsch auch Spendenquittungen ausstellt.

46295488_1584651367513472_r.jpeg© Kathrin Mayr

DER MANTEL. DIE NASE. DER WAHNSINN.
Frei nach den Erzählungen von Nikolai Gogol  

>>> Teaser 

>>> Mitschnitt 

»Wir sind alle aus Gogols ‚Mantel‘ hervorgegangen.«
Fjodor Dostojewski

Gogols Erzählungen »Der Mantel«, »Die Nase« und »Tagebuch eines Wahnsinnigen« gehören, neben »Der Revisor«, zu den bekanntesten Werken des Autors. Die Hauptprotagonisten Akakijewitsch, Kowaljow und Poprischtschin können oder wollen sich nicht mit ihrem Dasein als kleines Rädchen innerhalb der Gesellschaft abfinden. Akakijewitsch jagt seinem gestohlenen Mantel hinterher, der ihn in der Gesellschaft aufsteigen ließ. Kowaljow erwacht ohne Nase und verfolgt diese, da sie sich anscheinend selbstständig gemacht hat, durch die ganze Stadt. Poprischtschin hingegen hört Hunde sprechen und hält sich für den neuen König von Spanien. Gogol lässt diese drei Männer in einer irrwitzigen Tour de Force ihren Zielen hinterherjagen. Für den Einen wird diese Jagd im Tod enden, der Andere erwacht eines Tages wieder mit seiner Nase und der Dritte findet sich in einem Irrenhaus wieder, das er für einen Krönungssaal hält.
Das Motiv des tragischen Individuums und das Konterkarieren der gesellschaftlichen Kleingeistigkeit treibt Gogol in seinen Erzählungen zur Meisterschaft. Akakijewitsch und Kowaljow werden auf der Bühne zu einer Schicksalsgemeinschaft zusammengeführt. Aus dieser Zwangssituation kann sich anscheinend nur derjenige befreien, der im wahrsten Sinne des Wortes wahnsinnig wird.

Gefördert durch die Claussen-Simon-Stiftung.

Mit Ihrer Spende unterstützen Sie diese Künstler*innen:

Clemens Mädge (Textfassung/Regie)
Sven Fricke (Spiel)
Stefan Schießleder (Spiel)

Weitere Spendenaktionen:
>>> Anastasia, wann bekommst du deine Juwelen zurück?
 
>>> Aufzeichnungen aus dem Kellerloch 
>>> Das Hirn ist ein Taubenschlag 
>>> Paula [Kinder 8+] 

Donations

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