Corona-Nothilfe für ugandische Künstler*innen

+++ SPENDENAKTION ABGESCHLOSSEN +++ SPENDENAKTION ABGESCHLOSSEN+++

Allen Spender*innen vielen, vielen Dank für Eure Unterstützung. Eure Spende wurde bereits nach Uganda überwiesen und ist bereits an fast alle Künstler*innen weiter geleitet worden. Wir informieren Euch weiter über den aktuellen Stand und wie Eure Spende angekommen ist, sobald wir Rückmeldung von allen beteiligten Künstler*innen bekommen haben.

Um was ging es?

Soforthilfe für ugandische Künstler*innen während der Corona-Krise. Gemeinsam können wir helfen, das Überleben der Kunstschaffenden aus den Sparten Musik, Tanz, Theater und Dichtkunst in Uganda zu sichern. Ähnlich wie es vielen Kolleginnen und Kollegen in Deutschland ergeht, haben Künstler*innen in Uganda keine finanziellen Reserven und sind von dem Verbot, Auftritte und Veranstaltungen abzuhalten besonders betroffen. Gerade professionelle, gut ausgebildete Kunstschaffende, haben keine Alternativen Geld zu verdienen.

Wir haben uns daher entschieden, eine Spendenaktion für unsere Künstler*innen in Uganda, die am bridgeworks Art Lab 2018 und an der darauffolgenden Produktion „Romeo and Juliet in Kampala“ teilgenommen haben, ins Leben zu rufen:

Es handelt sich um insgesamt 20 Teilnehmer*innen. Wir hoffen, genug Geld zu sammeln, um jeder Künstlerin und jedem Künstler 100€ Soforthilfe für Nahrungsmittel zukommen zu lassen.  Dementsprechend hoffen wir, 2000€ zusammen zu bekommen. Jede Spende kommt, zu 100% den ugandischen Künstler*innen zugute. Die Transferkosten übernimmt der Verein bridgeworks e.V. (gemeinnützig).

Vor Ort werden die Spenden von unserer Vertrauensperson Drichiru Key (s.u.) unter den Künstler*innen verteilt.

47072102_1585660153426777_r.jpeg(Künstler*innen in Uganda nutzen ihre Reichweite insbesondere, um positiven sozialen Wandel zu unterstützen)

Mit großer Sorge betrachten wir von bridgeworks e.V. die Entwicklung der Corona-Virus-Krise. Alle Veranstaltungen sind abgesagt oder auf unbestimmte Zeit verschoben, so auch unser bridgeworks Art Lab 2020, das im April in Ramallah stattfinden sollte. Viele unserer Künstler*innen in Deutschland leiden sehr unter der Absage aller Veranstaltungen und mit den damit einhergehenden finanziellen Einschnitten. Seit einigen Tagen leben wir nun in Isolation und mit Social Distancing: Der Blick in die eigenen vier Wände, auf die eigene Familie und die finanzielle und wirtschaftliche Zukunft im nahen Umfeld ist erschreckend und es ist allzu verständlich, dass die eigenen Sorgen gerade viele von uns sehr einnehmen.

Wir möchten aber dennoch über den Tellerrand schauen und sind in Kontakt mit unseren Partnern und befreundeten Künstler*innen weltweit. Besonders in unserem Partnerland 2018, Uganda, hat sich die Situation äußerst verschärft. Am 18. März hat der ugandische Präsident eine 32-Tages-Sperre auf alle Veranstaltungen erlassen und alle Schulen und Universitäten geschlossen. Büros und Banken bleiben geschlossen.

47072102_1585660167879681_r.jpeg(Künstler*innen in Uganda setzen sich stark für die Menschen in ihrer Gemeinschaft ein)

Unser Künstler Abramz Tekya (Rapper, B-boy, Breakdance Instructor und Schauspieler) schreibt hierzu: „Die Situation ist hier schnell außer Kontrolle geraten. So wie es momentan aussieht, denke ich, dass die meisten Menschen hier eher an Hunger sterben als am Corona-Virus selbst. Keine bezahlte Arbeit, aber die Rechnungen müssen bezahlt werden und die Preise für viele Dinge schießen in die Höhe. Wenn es länger als drei Wochen so weitergeht, ist es sehr wahrscheinlich, dass die Kriminalitätsrate ansteigen wird, weil die Menschen Mittel zum Überleben finden müssen. Ich mache mir Sorgen um all die armen Leute, die selbst vor der Korona-Situation kaum ein Auskommen hatten. Bei so viel Korruption und mangelnder Gesundheitsversorgung wird es eine Katastrophe sein, wenn die Krankheit hier ankommt.“

Am 21. März (letzten Samstag) meldete Uganda die erste, nachgewiesene Covid-19 Infektion. Sofort ließ der Präsident den internationalen Flughafen in Entebbe schließen, so dass keine Flugzeuge mehr starten und landen können.

47072102_1585660186668405_r.jpeg(Künstler*innen in Uganda arbeiten häufig mit Kindern, denen ansonsten keine organisierten Freizeitaktivitäten zur Verfügung stehen)

Die Choreografin, Tänzerin und Schauspielerin Drichiru Key schreibt: „Ich habe jegliche Einnahmequelle verloren, die bezahlten Auftritte, die ich bekommen hatte, wurden abgesagt. Mein Filmjob hat am Mittwoch seine Büros geschlossen, weil die Produktionen, die wir bekommen hatten, ebenfalls abgesagt wurden. Das Büro ist jetzt bis auf weiteres geschlossen. Ich bin daher derzeit arbeitslos und weiß nicht, wie die nächsten Tage aussehen werden. Ich habe nicht genug, um Rechnungen und Essen zu bezahlen.“

Lara Buchmann, ehemalige Kulturkoordinatorin des Goethe Zentrums Kampala schreibt: „Die Situation hier ist nicht gut. Vor allem für Freelancer und die Menschen, die von der Hand in den Mund leben und nicht das Privileg haben, Zuhause bleiben zu können. Ich denke das einzige was man momentan machen kann ist Leute finanziell zu unterstützen wo es geht. Es ist hier in Uganda ja einfach verrückt, weil es nicht wie in Deutschland einen Sozialstaat gibt, der das schlimmste verhindern kann. Oder könnte...“

Mehr Informationen zu der Arbeit von bridgeworks e.V. unter www.thebridgeworks.org.

Donations

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  • Teresa Zschernig 
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  • Thomas Gantner 
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    • 5 mos
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    • 5 mos
  • Lea Pischke 
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    • 5 mos
  • Thomas Eifeler 
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    • 5 mos
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Düsseldorf, Nordrhein-Westfalen, Deutschland
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