Assitenzhund für PtBS Patient mit Depressionen

Hilfe im Alltag- pflegebürftiger Mann mit chronischen Schmerzen (52)

Mein Name ist Peggy und ich wohne in Wuppertal im bergischen Land.

Eine gute Freundin hat mir von Gofundme erzählt und ich möchte mein Anliegen gerne teilen.

Mein Mann, ist 2004 an der Wirbelsäule operiert worden. Die Operation diente dazu, ein Wirbelgleiten (Spondylolisthesis) im Bereich der Lendenwirbelsäule, zu stoppen.
Die Wirbel L4 bis S1 wurden in die korrekte Position zurück gebracht und dann mit 4 Titanschrauben fixiert.
Anfänglich war mein Mann schmerzfrei, aber nach einem halben Jahr stellte sich heraus, dass die Knochen nicht wie gewünscht zusammenwachsen.
Man stelle Osteoporose fest, sodass es dazu kam, dass der offene Spinalkanal weiter offen blieb und sich chronische Schmerzen entwickelten, die bis heute anhalten. Dieser Zustand ist irreversibel.

Im Laufe der Jahre entwickelten sich akute Nervenschmerzen, durch ständige Signalüberflutung.
Elektroschockartige heftige Schmerzen, zu Beginn in den Fingerspitzen, heute in den Beinen,Armen,Händen,Fingern, Füßen und Rücken.

Dies war allerdings nur der Beginn. Die ursprünglichen Schmerzen wurden immer stärker, motorische und sensorische Ausfälle immer häufiger.
Dies wiederrum führte zu schwersten Depressionen, Angstzuständen, Panikattacken und Krämpfen in den Muskeln.
Hinzu kam plötzlich ein posttraumatisches Belastungssyndrom, quasi aus dem Nichts.
Ein Zusammenbruch war die Folge, der sich aus einem Flashback ergab, der jahrelang im Unterbewusstsein geschlummert haben muss.
Mein Mann begab sich daraufhin in psychologische Behandlung. Besser gesagt, er hat es versucht.
Mehr als 2 Jahre haben wir versucht, einen Therapieplatz zu bekommen. Erschwert durch Corona war dies aber unmöglich. Heute wartet er auf einen Therapieplatz, nachdem er vergeblich mit vielen Anfragen einen Platz gesucht und von einem Therapeuten sogar als „zu komplex, zu tief und zu verhärtet“ abgelehnt wurde. Wir rechnen mit einer Wartezeit von mindestens einem halben Jahr.

Nach den maximal zulässigen Vorgesprächen, wurde meinem Mann einmal mehr klar gemacht, dass die Situation in der er sich befindet, vermutlich Jahre der Behandlung benötigt.
Eine Reha wurde durch die Klinik vorzeitig, nach wenigen Tagen beendet, da die Klinik die pfelgerischen Bedürfnisse nicht leisten konnte.
Eine rein psychologische Behandlung wird nicht ausreichend sein, da u.a. eine permanente Aufsicht, sowie Begleitung notwendig ist. Ständige Sturzgefahr, psychische Zusammenbrüche, Schmerzattacken und immer häufigere und länger anhaltende depressive Phasen erfordern Aufsicht und Hilfeleistung, rund um die Uhr.
Dabei geht es auch um die pflegerische Betreuung. Ich helfe beim An- und Ausziehen, duschen und sorge für Bewegung und Physiotherapie nach Anleitung, im Rahmen der Möglichkeiten. Mein Mann verlässt die Wohnung nur selten, wenn es unvermeidbar ist, für Arztbesuche oder Therapie. Hierbei braucht er grundsätzlich Begleitung.

Hier kommt ein Assistenzhund zum Einsatz. Diese Hunde sind darauf ausgebildet psychische und physische Anfälle frühzeitig zu erkennen, depressiven Symptomen entgegen zu wirken und den Beginn eines Anfalls frühzeitig an zu zeigen und Hilfestellung zu geben.

weiter Informationen zu Assistenzhunden finden Sie hier: https://www.pfotenpiloten.org/ueber-assistenzhunde/

Die Krankenkassen erkennen Assistenzhunde leider nicht als Hilfsmittel an. Ihre Ausbildung ist langwierig und teuer. Die Kassen übernehmen die Kosten nicht, auch weil der Gesetzgeber seit Jahren nicht in der Lage ist, allgemein verbindliche Kriterien für die Ausbildung zu erarbeiten und gesetzlich fest zu legen. Einzig Blindenführhunde sind hier eine Ausnahme. Nur der Anspruch auf einen Assistenzhund haben alle, die unter physischen oder psychischen Einschränkungen leiden und dadurch stark eingeschränkt sind.
Die Ausbildung eines Assistenzhundes dauert ca. 18 Monate, beginnt im Welpenalter und kostet zwischen 20.000 und 40.000 Euro.

Mein Mann ist pflegebedürftig und daher nicht in der Lage sich selbst zu versorgen. Ich selbst arbeite Vollzeit, pflege meinen Mann und meine Schwiegermutter, kümmere mich um unseren Haushalt und sorge für alles notwendige, um meinem Mann, ein würdevolles Leben zu ermöglichen und, soweit dies möglich ist, positiv zu gestalten.

Ich bitte Sie, unterstützen Sie meinen Mann und mich dabei, ihm einen Assistenzhund zu beschaffen.
Für eine Chance darauf, wieder am Leben teil zu nehmen. Ich möchte ihn allein lassen können, in der Gewissheit, dass unser Hund dafür ausgebildet wurde, Hilfe zu leisten, da zu sein, wenn mein Mann jemanden braucht, der etwas für ihn aufhebt, das Licht anmacht, wenn Nachts die Angst meinen Mann völlig hilflos macht, oder ihn an einen ruhigen Ort bringt, wenn er in Panik gerät.
Menschen mit einer posttraumatischen Belastungsstörung und/oder dissoziativen Störungen fällt es mit einem Assistenzhund leichter, sich in der Öffentlichkeit zu bewegen. Bei Panikattacken führen die Hunde den Klienten an einen ruhigen Ort und schaffen Distanz, bzw. holen die dissoziierende Person wieder in die Realität zurück. Sie durchsuchen Räume vor dem Betreten, passen auf, dass niemand der Person von hinten zu nahe kommt, gehen in dunklen Räumen voraus und beruhigen auf vielfältige Weise. Bei Alpträumen weckt der Hund und macht das Licht an, unterbricht schmerzhafte Erinnerungen, und hilft dem Menschen, seine innere Balance wiederzufinden.
Das US-Department for Veterans Affairs (VA) bezahlt Veteranen mit PTBS (PTSD auf Englisch) einen Assistenzhund, weil er eine effektive Therapie ist. Auch ihre positive Wirkung bei Opfern von Missbrauch wird immer mehr anerkannt.

Bitte helfen Sie uns

Vielen Dank!
  • Anonymous
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Organizer

Marco Giller
Organizer
Wuppertal

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