Du Benötigst finanzielle Unterstützung bei Tierarztkosten? Diese 9 Organisationen Helfen Dir

| 4 min read Finanzielle Unterstützung

Wenn dein geliebtes Haustier einen Unfall hatte oder krank ist, kümmerst du dich natürlich um die bestmögliche tierärztliche Behandlung. Erst wenn dein:e vierbeinige:r Freund:in wieder gesund ist, kannst auch du endlich aufatmen – bis du die Rechnung erhältst. Kommt dir das bekannt vor?

In Deutschland geben Haustierbesitzer:innen jeden Monat zwischen 100 und 500 Euro für Tierartzbesuche aus. Sind darüber hinaus noch chirurgische Eingriffe nötig, steigen die jährlichen Tierarztkosten drastisch.

Das sind keine kleinen Summen. Selbst wenn du eine Krankenversicherung für dein Haustier abgeschlossen hast, kann es vorkommen, dass du finanzielle Unterstützung bei Tierarztkosten benötigst. Suche dir also Hilfe und halte dein:en geliebte:n Vierbeiner:in gesund.

Hilfe für Tierarztrechnungen

Sprich zuerst mit deinem Tierarzt über Möglichkeiten zur Verringerung des Rechnungsbetrags. Manche Tierarztpraxen bieten Ratenzahlungen an. Möglicherweise bietet dein Tierarzt auch Barzahlrabatte an.

Viele Haustierbesitzer haben eine Crowdfunding Kampagne ins Leben gerufen, um die Arztkosten für ihr Haustier zu bezahlen. Tritt also weiterhin für deinen vierbeinigen Gefährten ein und lass dir mit Fundraising für Haustiere dabei helfen, ihnen die nötige medizinische Versorgung zukommen zu lassen, damit sie im Nu wieder auf den Beinen sind.

Hier findest du eine Liste mit 10 Organisationen, die bei der Finanzierung von Tierarztbehandlungen helfen. Schau dir zur Inspiration den erfolgreichen Spendenaufruf für den kranken Hund Nölle, den Zeitungsartikel über die Spendenaktion für das Tierheim Speyer oder für das soziale Start-Up die Hunderunde an.

Organisationen, die Hilfe für die Zahlung von Tierarztrechnungen anbieten

1. Dein:e Tierarzt:in

Sprich zuerst mit deiner:m Tierarzt:in über Möglichkeiten zur Verringerung des Rechnungsbetrags. Manche Tierarztpraxen bieten Ratenzahlungen an. Möglicherweise bietet dein Tierarzt auch Barzahlrabatte an.

2. Hilfe für Tiere e.V.

Diese Organisation hilft Katzen und Hunden unabhängig von Rasse, Alter oder Diagnose. Haustierbesitzer:innen mit begrenzten finanziellen Mitteln für medizinische Versorgung können sich hier in einem Notfall telefonisch beraten lassen.

3. Örtliche Tierheime oder Tierschutzvereine ansprechen

Diesen Institutionen liegt nicht nur die Tiergesundheit am Herzen, sondern ebenfalls das Ziel, Tiere vor einer Abgabe ins Tierheim zu bewahren. Vielleicht ist in solchen Einzelfällen Hilfe von dieser Seite aus möglich, oder es können Patenschaften angestrebt werden.

4. Behandlung durch eine:n ehrenamtliche:n Tierarzt:in

In vielen Städten helfen ehrenamtliche Tierärzte bei der medizinischen Versorgung von Tieren. Solche Hilfe ist an andere Aktionen gekoppelt; etwa Tafeln für Tiere oder Spendenaktionen für den Verein. In manchen Fällen ist dort zu bestimmten Zeiten ein:e Tierarzt:in anwesend, der:die sich für eine geringe Pauschale um die Leiden der Tiere kümmert. Meist sind solche Angebote über Spenden finanziert.

5. Medipay

Über Medipay können Tierhalter:innen die Tierarztkosten mithilfe einer Ratenzahlung begleichen. Voraussetzung dafür ist, dass der:die behandelnde Tierarzt:in dieses Finanzierungsmodell anbietet und die Behandlungskosten mindestens 250 Euro betragen.

6. Sozialfelle e.V.

Wenn bei deinem Haustier eine Krankheit diagnostiziert wird, dir aber die finanziellen Mittel zur Begleichung der Rechnung fehlen, kannst du dich an Sozialfelle wenden. Sie wurde gegründet, um Haustieren zu helfen, deren Besitzer dazu alleine nicht in der Lage sind.

7. Tiertafel RheinErft e.V.

Die Tiertafel RheinErft e.V. hilft regional. Sie kann nur Tierarztkostenzuschüsse gewähren, nicht aber Tierarztrechnungen vollständig übernehmen. Tierarztkostenbeihilfen können nur Kund:innen erhalten, die regelmäßig in die Tiertafel kommen. Eventuelle Ausnahmen in Notfällen oder Patenschaften können besprochen werden.

8. Private Tierkrankenversicherung

Um vor hohen und unvorhergesehenen Tierarztkosten geschützt zu sein, lohnt sich unter Umständen eine Tierkrankenversicherung oder eine spezielle Tier-OP-Versicherung. Diese deckt, je nach Angebot, bestimmte – aber in der Regel nicht alle – Kosten, die bei Behandlungen beim:der Tierarzt:in anfallen.

9. GoFundMe

Natürlich kannst du auch finanzielle Hilfe für deine Tierarztkosten über eine Spendenkampagne erhalten. GoFundMe ist die weltweit größte Online-Spendenplattform, auf der sich Menschen gemeinsam für den guten Zweck engagieren. Hier kannst du Geld zum Bezahlen der Arztkosten für dein Haustier sammeln, ohne dir Sorgen über Plattformgebühren machen zu müssen. Viele Menschen haben ihren vierbeinigen Freunden bereits mit GoFundMe geholfen, schau dir zur Inspiration den erfolgreichen Spendenaufruf für den kranken Hund Nölle, den Zeitungsartikel über die Spendenaktion für das Tierheim Speyer oder für das soziale Start-Up die Hunderunde an.

Kampagne zur Bezahlung einer Tierarztrechnung starten

Written by elisa