Wildtiergehege für Nutria

Hilfe!

Nach langer Überwindung habe ich den schweren Entschluss gefasst, meine Geschichte doch endlich mal - zumindest ansatzweise - öffentlich zu machen.
Vorallem zum Wohl meiner 3 Nutrias, die man mir rechtswidrig abgenommen hat, brauche ich dringend Unterstützung!

Wir sind:
Kitano, bald 4 Jahre alt, stammt von einem privaten "Züchter", der mir mit den Worten anrief: "Ich hab da eins für deine Schlangen. Nimmst es als Futter oder ich schmeiß es gegen die Wand!" Seine Mutter hatte zu wenig Milch und er hätte die nächsten Tage nicht überlebt.
Natürlich habe ich es nicht verfüttert! Ich hab das nur wenige Tage alte Würmchen aufgenommen und gepäppelt, bis es groß und kräftig war. Wir wurden Freunde und Kitano ist mehr, als nur ein Haustier! Er hört auf seinen Namen, gehorcht auf Befehle und lebt mit mir in einer funktionierenden WG, wo jeder sein Plätzle hat. Wir unterhalten uns und er beschwert sich, wenn er was will oder wenn ihm was nicht passt.
Wir gehen - ohne Leine - zusammen spazieren oder sitzen am Bach und Kitano kommt, wenn er seine Spiel- oder Kuscheleinheiten braucht.

Loki & Lilly:
Nun 1,5 Jahre alt, wurden von Passanten entdeckt. Die armen Kleinen saßen 2 Tage auf dem Körper ihrer toten Mutter, die beim Hochwasser in einem Brunnen ertrunken ist. Als sie bei mir ankamen, waren sie unterernährt und sehr schwach. Ich habe sie alle 3 Stunden mit Brei gepäppelt, bis sie selbstständig fraßen und von da an waren wir zu viert. Kitano hatte 2 kleine Freunde, denen er Dinge beibrachte und die er teilweise sogar erzog und ich hatte 2 wunderbare Gründe mehr, meine Badewanne zu teilen und täglich kiloweise Zucchini und Gurke zu beschaffen.

Nichtsdestotrotz brauchen die 3 ihr eigenes kleines Revier, wo nur sie das Sagen haben und wo sie auch dauerhaft als Freigänger aber in Sicherheit leben können.
Wo sie ihr eigenes Wasserbecken haben und wo ihnen keiner sagt, wo sie ihr Zeug rumfahren lassen dürfen oder nicht.

... und ich:
39 Jahre, mit 16 von zuhause ausgezogen, alleinstehend, keine Kinder, Tierfreund mit SKN nach §2 und §11 TierSchGesetz (auch Gefahrtiere), Berufserfahrung im Sicherheitsgewerbe mit SKN nach §34a, mittlere Reife



Vorgeschichte:
2004 bin ich in eine schöne Mietswohnung in einem netten Ort gezogen und habe mir und meinen Tiere dort etwas Kleines aber Feines aufgebaut.
Dort habe ich bis 2015 erfolgreich viele verschiedene Tierarten gehalten, gezüchtet und vermittelt. Ich habe privat Terrarien gebaut und verkauft und von Meerschweinchen und Präriehund bis Spinne, Schlange und Waran Tiere in Not aufgenommen und weitervermittelt. Auch mit den Behörden habe ich zusammengearbeitet und wurde bspw. gerufen, wenn irgendwo eine Schlange entdeckt wurde oder Eichelhäher umgesiedelt werden sollten.
Bis 2015 hatte ich auch ein gutes Verhältnis zur gesamten Nachbarschaft und zum Dorf. Mit dem Mitmieter - einem syrischen Bioladen unter meiner Wohnung - gab es nie Probleme, ja man hat sich gegenseitig sogar die Mülltonnen nach der Leerung wieder ans Haus geschoben und die Post entgegengenommen.
Mit der ersten große Flüchtlingswelle aus Aleppo Anfang 2015 kamen dann mehrere Angehörige des Ladenbesitzers nach Deutschland und brauchten einen Wohnplatz. Anfangs "arbeiteten" sie abwechselnd im Laden mit und man grüßte sich oder versuchte sich zu unterhalten, bis der Besitzer des Ladens plötzlich entschied, dass diese Angehörigen in die Wohnung einziehen sollten, in der ich seit über 10 Jahren lebte. Deswegen musste er meine damalige Lebensgefährtin und mich loswerden und wir sollten die Wohnung verlassen. Erst waren es nur Sticheleien und kleinere Störungen bis dann irgendwann so schwere Geschütze aufgefahren wurden, dass meine Lebensgefährtin letztendlich nicht mehr konnte und einfach gegangen ist. Man zerstörte mutwillig unser Eigentum wie z.B. Terrarien, unsere Autos, meinen Computer, der Besitzer des Ladens ging mit dem Messer auf mich los und man redete uns im ganzen Ort schlecht. Sämtliche Anzeigen (auch die mit dem Messerangriff, den ich sogar mit Wort und Bild mit dem Handy aufgenommen habe und bei dem er mich mit Sätzen wie z.B. "Ich schneide deine Kehle!" bedroht) wurden mangels öffentlichem Interesse abgewiesen und auch sonst bekamen wir keinen rechtlichen Beistand. Im Gegenteil... wir wurden von da an regelmäßig angezeigt mit lächerlichen Vorwürfen wie z.B. angebliche Spucke vor dem Laden, welche in Wirklichkeit Vogelkot war oder man behauptete, ich hätte heißes Öl über ihn und seine Auslage gekippt. Täglich waren wir mit abartiger Lärmbelästigung und niederträchtigstem Mobbing konfrontiert und die Drohung des Ladenbesitzers, die ich 2015 mit dem Handy aufgenommen habe: "Ich mache dein Leben zur Hölle" (Zitat) machte er wahr. 5 Jahre meines Lebens bestanden nur aus schlimmsten Nachbarschaftskrieg, Hilfesuche und Kampf um ein friedliches Leben.
Selbst mit dem Ordnungsamt und der Polizei bekam ich dermaßen Ärger und Kosten, die mich an den Rand der Verzweiflung getrieben haben. Und jeder Versuch aus dieser Scheiße zu kommen und irgendwo Hilfe und Unterstützung zu bekommen, brachte mich nur noch einen Schritt weiter hinein.

Nachdem eine erste Räumungsklage vor Gericht abgewisen wurde und der Biloaden keine Chance mehr sah uns bei der Vermietung noch mehr schlecht zu machen, als er es bis dahin tat, kaufte er das Haus und mobbte mich - meine damalige Partnerin hat sich zu dieser Zeit dann in psychische Behandlung begeben und ich habe sie seither nicht mehr gesehen - fleißig weiter. Eine 2. Räumgsklage stand ins Haus und man drohte mir sogar mit Zwangsräumung und "Entsorgung" meiner Tiere.

2020 dann sollte alles besser werden. Vom Pflichtteil meines Erbe (ich wurde enterbt) wurde ein Haus gekauft und ich hatte noch ein ausreichendes Budget von 32.000 €, um mir in diesem Haus - welches eigentlich nur ein Wochenend- oder Ferienhaus war - ein Badezimmer und ein Außengehege mit kleinem Stall für meine 3 Nutrias zu bauen. Außerdem mussten 3 neue Terrarien für Schlangen gebaut werden, nachdem ich am Umzugstag spontan erfahren musste, dass man meine alten Terrarien nicht mit umziehen könne.
Ich wollte den ganzen Ärger und die ständigen Streitereien hinter mir lassen und habe im alten Wohnort sämtliche Kontakte abgebrochen. Ich wollte hier in meinem eigenen kleinen Häuschen komplett neu anfangen. Abschließen mit dem, was mich kaputt gemacht hat.
Es gibt hier einen Garten und genug Platz für mich und meine kleine tierische Familie und eigentlich hätte es so schön werden können. Ich könnte hier mein eigenes Futter für die Tiere anbauen, hätte keine direkten Nachbarn, die mir an Karren fahren können und ich hätte endlich ein Zuhause!

Doch nun sitze ich hier in einem Haus, ohne funktionierende und nur annähernd ausreichende Heizung, ohne adäquates Badezimmer, ohne Küchenlicht aber mit immens vielen weiteren Mängeln, Schäden und wirklich notwendigen Reparaturen.
Der Vermieter - mein Vater - kümmert sich weder um die Heizung oder die Entsorgung von 4,5 Tonnen Müll und Nachlass der Vorbesitzer, noch um den Gestank und das Wasser, das bei Starkregen von unten ins Haus dringt. Auch nicht um die kaputte und teilweise gefährliche Elektrik hier im Haus oder um die 2 baufälligen und illegal gebauten Schuppen im Garten. Im Sommer hatte ich monatelang kein Warmwasser und im August war es im Haus so kalt, dass man vor zittern nicht schlafen konnte - und das im Hochsommer mitten in Deutschland, während es nachts im Garten 25°C hatte! Und jetzt haben wir November...! Mein Pellettofen reicht geradeso den Hauptraum des Hauses zu erwärmen, benötigt dafür aber einen kompletten Sack Pelletts. Das Haus hat Null Dämmung und kühlt nach 1 Stunde bis auf Außentemperatur ab. Der eiskalte Fliesenboden und die undichten Fenster und Türen sorgen zusätzlich noch für einen ständigen kalten Durchzug und das Terrassendach splittert und löst sich nach und nach auf. Einen wasserdichten Briefkasten und eine Türklingel gibt es nicht und der Zaun um das Grundstück ist marode und verfallen und auch wenn mich der Fuchs im Garten nicht weiter stört, muss ich doch immer Angst um meine Tiere haben und auch, dass sie sich verlaufen und vom Grundsstück gehen.
Die Küchenfliesen lösen sich und im Spülstein schimmelt es. Und so könnte ich noch ewig Mängel aufzählen, die behoben werden müssen, um hier ein menschenwürdiges und tiergerechtes Leben zu ermöglichen.

Nun probiere ich seit Juni aktiv Hilfe zu bekommen und musste mich letztenendes sogar an die Polizei wenden, um irgendwie Beistand zu bekommen.
Jetzt, nachdem ich hier noch immer aus Umzugskisten und zwischen halbfertigen Möbeln auf einem geschenkten und kaputten Gästebett lebe und mich nichtmal waschen oder duschen kann, unterschlägt mein Vater mir auch noch diese 32.000 €, die ich dringend bräuchte, um mich hier vollends einzurichten.

Da nun nichtmehr nur ich, sondern auch meine 3 Schlangen und vorallem die 3 Nutrias unter dieser Situation litten und sie immer noch nicht ihr zugesichertes und geplantes Gehege hatten, wusste ich mir keinen Rat mehr und habe mit der Polizei Kontakt aufgenommen.
Anstatt mir aber zu helfen, kamen sie letzten Donnerstag mit dem Veterinärsamt ohne Vorwarnung und Ankündigung und beschlagnahmten sämtliche Tiere.
Sie nahmen 3 Schlangen, 2 Spinnen, 1 Terrarium mit Skorpionen, 2 Frösche und eine Agakröte mit. Und meine Familie, Kitano, Lilly und Loki! Die 3 sitzen jetzt unter erbärmlichen Bedingungen im Tierheim fest, bekommen nicht annähernd, was sie brauchen, schreien nach mir und wissen nicht, wie ihnen geschieht.

Bis heute habe ich hierzu nichtmal ein Aktenzeichen oder einen schriftlichen, geschweige denn richerlichen Beschluss. Nur aus vielen Telefonaten heraus, weiß ich so ungefähr was mir vorgeworfen wird und welche Auflagen ich erfüllen muss, wo meine Tiere sind und wie es ihnen geht. Seit gestern würde ich sogar meine 2 Vogelspinnen und die Skorpione wieder zurückbekommen und auch so scheint die Zusammenarbeit zumindest mit dem Veterinärsamt zu funktionieren. Zusätzlich habe ich eine sehr gute Anwältin diesbezüglich, die mir zumindest in dieser Sache juristisch zur Seite steht.

Jetzt ist es so, dass ich schnellstmöglich dem Veterinärsamt nachweisen muss, dass Kitano, Lilly und Loki ein art- und tiergerechtes Gehege haben, wenn ich sie jemals wieder sehen möchte.
Dieses Gehege stellt mich aber vor ein riesiges finanzielles Problem, da ich solange ich kein Badezimmer und kein bewohnbares Haus habe, auch keine Arbeit und somit kein Einkommen habe.

Das Thema mit dem Haus ist eine Nebenbaustelle, die parallel abgearbeitet wird aber die Sache mit den Tieren ist zu dringend, als dass ich mich auf den bürokratischen Weg verlassen könnte.
Da die Zeit wirklich drängt und ich sonst keinerlei Möglichkeit habe, irgendwie anderweitig an finanzielle Mittel zu kommen, probiere ich es nun auf diesem Weg.
 Vielleicht gibt es hier und da ja ein paar liebe Menschen, die mir und meinen Tieren etwas spenden würden, damit die 3 schnellstmöglich wieder zurück in ihr verdientes Zuhause dürfen.
Damit sie bald wieder eine vertraute Stimme hören können und sie täglich zusätzlich zum richtigen Futter auch ausreichend Liebe und Geborgenheit bekommen.
Die 3 kennen keine anderen Menschen, ausser vom Spazierengehen und sie sind auf mich fixiert. Um es mal ganz blöd zu sagen: ich bin ihre Mama, ihr Papa, ihr Geschwisterchen, und ihr Freund und Retter in einer Person!
Andersrum ist es nicht anders. Ich brauche die 3, denn sie sind meine Familie. Meine Freunde... alles, was mir lieb und wichtig ist und für die ich alles tun würde.

Deshalb würde ich mich auch wirklich wahnsinnig über jeden noch so kleinen Betrag freuen und wenn ich es könnte, würde ich es auch liebend gerne in irgendeiner Weise zurückgeben. Nur leider kann ich das zur Zeit nicht und weiß auch nicht, was die Zukunft bringen wird. Deshalb möchte ich auch für die Zukunft nichts versprechen, was ich vielleicht nicht einhalten kann.
Ich kann im Gegenzug leider nur kistenweise Flohmarktartikel, Küchenutensilien, Bücher und MickyMaus Hefte anbieten, einen Kleiderschrank und einen Wäschetrockner, einen alten PC und Zubehör, jeglichen Rat bei tierischen Fragen und/oder Fotos von meinen geliebten 3 Paddelratzen Kitano & Co.
Natürlich darf auch gerne jeder Spender die Tiere dann mal besuchen kommen und life kennenlernen, sobald das Gehege fertig wäre!

Aber jetzt hoffe ich in erster Linie erstmal ganz stark auf Verständnis und Hilfe von lieben Menschen, denen es vielleicht auf ein paar € mehr oder weniger nicht so ankommt und die bereit wären, uns 4 aus der Patsche zu helfen.


Was ich für die 3 Nutrias brauche:

Kitano und seine beiden Freunde benötigen dringend ein Gehege mit Bademöglichkeit.

Geplant ist ein kleines Fertig-Gartenhäuschen als Stall- und Futterhaus, welches auf eine Betonplatte gestellt werden muss. Vor diesem Häuschen soll ein ca. 60qm großer Teil meines Gartens abgegrenzt werden, welcher dann als Aussenbereich nur für die 3 Nutrias dienen soll.


Umgrenzung:

Um Kosten zu sparen dachte ich an einen Stabmattenzaun für die Frontseite und entlang der Grundstücksgrenze und der Stirnseite eine Steinmauer zu errichten, welche ein Ausbrechen der Tiere aber auch das Eindringen von Fuchs und Marder verhindern.

Die Umzäunung muss 120 cm hoch sein und 50 cm tief in den Boden gehen um auch ein Untergraben zu verhindern.


Das Häuschen:

Im Baumarkt gibt es fertige Gartenhäuschen, die man sich liefern und aufstellen lassen kann. Hierfür benötige ich allerdings zuerst eine Betonplatte als Fundament, Untergrund, Isolierung und Aus-/Einbruchschutz.

Der Platz dafür ist schon geschaffen und es muss hierfür nur noch der Boden vorbereitet und mit Kies/Schotter aufgeschüttet werden.


Der Landteil:

Der Außenbereich wird Wiese sein, in der große Steine und Wurzeln (beides schon zur Genüge vorhanden) als Spiel- und Verstecksmöglichkeiten platziert werden.
Zusätzlich wird ein Haselnussbaum, der hier schon steht, verpflanzt, um den Tieren Schatten, Gestrüpp und Nagemöglichkeit zu bieten.


Der Wasserteil:

Nutrias leben semiaquatisch, d.h. sie benötigen rund um die Uhr Zugang zu Wasser, wo sie schwimmen, tauchen, spielen und sich putzen können. Auch ihr "Geschäft" verrichten sie nur im Wasser. Das Wasser muss mindestens 50 cm tief sein, daher dachte ich als billigste Möglichkeit zuerst an einen fertigen Gartenteich aus dem Baumarkt. Eine Tauchpumpe, welche nur nach Bedarf eingesetzt werden soll, kann dann den Wasserwechsel schnell und einfach übernehmen ohne dass eine sehr viel teurere festinstallierte Pumpe nötig wäre.

Die Kosten für dieses Vorhaben habe ich mir von mehreren unabhängigen Stellen ungefähr berechnen lassen, wobei das Material und die Arbeitskraft nicht gesondert berechnet wurde. Da ich dieses Bauvorhaben nicht alleine stemmen kann, würde ich mir private Hilfe auf entsprechenden Seiten im Internet holen, die dann das Material beschaffen und mir beim Bau des Projektes helfen müssten.

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