Unterstützung für Aurelie & ihre Kinder

43779852_1575205101828449_r.jpeg

Wie schön, dass Du auf diese Seite gefunden hast und vielen Dank dafür, dass Du Dir die Zeit nimmst, diesen Text zu lesen.

Wir schreiben für unsere liebe Freundin, die plötzlich, unerwartet und auf sehr traurige Weise in eine Notsituation geraten ist.

Nur wenige Tage vor ihrer geplanten Hochzeit erlitt ihr Verlobter, der Vater ihrer beiden 6 und 8 Jahre alten Söhne und unser lieber Freund eine schwere Hirnblutung. Sein Zustand war von Beginn an sehr kritisch und wir mussten  leider sehr bald davon ausgehen, dass er die Folgen der Hirnblutung nicht überleben wird. Nach der Notoperation lag Tom für 2 Wochen im Koma.

Leider war es trotz modernster Medizin und aller Bemühungen der Ärzte nicht möglich, Tom noch ein wenig Zeit mit uns hier auf der Erde zu schenken. Seine Familie hat vergangene Woche Abschied nehmen müssen und vermisst ihn schon jetzt unsäglich. Er wird für immer fehlen.

Wir möchten, ebenso wie so viele andere Menschen in Aurelie & Toms Umkreis, so gerne helfen. Auf die Familie warten schwere Zeiten. Zeiten der Trauer und des Schmerzes. Der Schicksalsschlag ist unbegreiflich und macht uns sprachlos. Eine Frau verliert die Liebe ihres Lebens. Die Kinder ihren geliebten Vater. Es finden sich kaum Worte für diese Ungerechtigkeit und den unsäglichen Schmerz, der dieser Familie widerfährt.

Wer Aurelie kennt, weiß, wie stark sie ist. Sie ist eine Macherin, eine Optimistin, sie fasst stets neuen Mut. Sie ist erfinderisch und pragmatisch. Neben all dem Schmerz und der Trauer bereiten ihr aber zunehmend die Sorgen um ihre unmittelbare Zukunft schlaflose Nächte.

So gerne wir uns wünschen würden, ihr und den beiden Jungen, den Schmerz abzunehmen oder ihn wenigstens erträglicher zu machen. Wir können es nicht. Denn nichts in der Welt kann ihren geliebten Tom ersetzen. Er wird für immer schmerzlichst vermisst werden. Wir können ihnen den Schmerz nicht nehmen, aber vielleicht zumindest all die anderen Sorgen drum herum. Allen voran die finanziellen Sorgen.

Von nun an muss Aurelie die Familie alleine versorgen. Die Familien von Tom und Aurelie helfen so gut sie können finanziell aus, aber auch sie kommen an ihre Grenzen.  Das Leben, und insbesondere in einer Stadt wie München, ist als alleinerziehende und alleinverdienende Mama kaum zu stemmen. Von ihrem Gehalt kann Aurelie noch nicht einmal die Miete für ihren Wohnraum bezahlen. Die Reserven werden im Nu aufgebraucht sein. Wie also die nächsten Wochen und Monate überleben? Sie arbeitet in Vollzeit und sucht bereits jetzt nach einem bezahlbaren Wohnraum.

Im Augenblick kümmert sich Aurelie um alles. Viele Freunde unterstützen sie, so gut sie können. Aber viele Dinge kann nur sie alleine tun und können nicht an einen Helfer abgegeben werden.
Die letzten zwei Wochen hat sie ihren Verlobten jeden Tag auf der Intensivstation besucht, ihm ihre Zuwendung geschenkt durch Berührung und zärtliche Worte. All ihre Ressourcen und Kraft wendet sie auf, ihr zukünftiges, "neues" Leben als Familie zu organisieren.
Telefonate mit Beratungsstellen und der Schule, dem Arbeitgeber, Banken. Nebenher die Wohnungssuche. Ihren beiden Jungen Halt zu geben und den Alltag für sie am Laufen zu halten, hat oberste Priorität für sie. Zuerst die quälende Frage, "wie sag ich es den Kindern?".
Dann musste sie sich Gedanken machen, wie sie für die Kinder die Abschiedsphase von ihrem Papa gestalten und begleiten kann. All das ließ und lässt ihr wenig Raum für sich selbst, ihre eigenen Sorgen und Ängste.

Was wir uns wünschen ist, dass Aurelie sich wenigstens für ein paar Wochen auch um sich selbst sorgen darf. Dass sie ihre finanziellen Sorgen und Existenzängste ein wenig in die Zukunft verschieben darf. Dass sie Freiraum hat zu Trauern und um Abschied zu nehmen. Und dass sie dann, wenn sie selbst soweit ist, beginnen kann das Leben ohne Mann und Vater an ihrer Seite neu zu organisieren. Dass sie und ihre Kinder noch ein paar Wochen sorglos in ihrem jetzigen Heim bleiben können. Es wäre so eine große und unzumutbare Umstellung für die Kinder, ihr zu Hause sofort verlassen zu müssen, wo sie doch zuerst Zeit haben sollten, sich in Ruhe zu verabschieden, zu trauern und sich in die neue Situation hineinzufinden. Ein Umzug wäre vielleicht auch mit einem Schulwechsel verbunden, sprich mit einem Herausreißen aus ihrer vertrauten Umgebung. Was sie jetzt erleben ist traumatisch und prägend genug. Sie haben eine sehr starke Mama und eine so liebe Familie, die alles tun, um sie bestmöglich aufzufangen. Vielleicht können wir es mit dieser Spendenaktion der Familie ein wenig leichter machen, indem wir sie um eine Sorge weniger erleichtern. Es wäre schön, wenn Aurelie all ihre Kraft für ihre Kinder aufsparen kann, die sie in den nächsten Monaten so sehr brauchen werden.

Ich appelliere an alle, die Aurelie kennen, sie gern haben und gerne helfen möchten. Aber auch an alle, die sie vielleicht nicht so gut kennen: wir alle können durch einen Schicksalsschlag getroffen werden, der unser Leben aus der Bahn wirft, der uns verzweifeln lässt und in eine echte Notlage bringen kann.

Liebe Aurelie, wir wünschen uns, dass Du diese Art der Hilfe ohne schlechtes Gewissen und ohne Zweifel annehmen kannst. Wir wissen, wie viel es dich kostet und dass Du  all deinen Mut zusammen nehmen musst, um Eure Geschichte öffentlich zu machen.

Aber jeder der Euch auf diese Weise unterstützen möchte, weiß, dass das Geld nicht dafür gebraucht wird, dass Du Dir ein schönes Lebens machst (und das würden wir dir so sehr gönnen), sondern dass Du  die nächsten Monate über die Runden kommst.

Du sollst wissen: jeder der gibt, gibt von Herzen.

Donations (0)

See all

Organizer and beneficiary

Maike Wagner 
Organizer
München, Bayern, Deutschland
Aurelie Sage 
Beneficiary
  • #1 fundraising platform

    People have raised more money on GoFundMe than anywhere else. Learn more

  • GoFundMe Guarantee

    In the rare case that something isn’t right, we will refund your donation. Learn more

  • Expert advice, 24/7

    Contact us with your questions and we’ll answer, day or night. Learn more