Liebe Freundinnen, liebe Genossinnen,
mir fällt dieser Schritt wirklich nicht leicht. Lange habe ich überlegt, ob ich diesen Weg gehen soll, weil es sich für mich unangenehm anfühlt, um Unterstützung zu bitten. Aber die Situation, in der ich mich gerade befinde, lässt mir ehrlich gesagt kaum noch Spielraum.
Durch mein politisches Engagement habe ich mittlerweile mehrere Anzeigen und Geldstrafen erhalten. Aktuell stehen bereits Geldstrafen von über 2.000 € im Raum, und es ist leider absehbar, dass weitere Gerichtsverfahren folgen werden. Diese finanzielle und psychische Belastung wächst mir zunehmend über den Kopf. Alleine kann ich das nicht mehr auffangen.
Ich bitte nicht leicht um Hilfe und ich mache das auch nicht gerne. Aber die Repressionen treffen mich gerade hart, und ich merke, dass ich an einen Punkt gekommen bin, an dem ich Unterstützung brauche. Deshalb wage ich diesen Schritt nicht aus Bequemlichkeit, sondern aus Notwendigkeit.
Jede Form der solidarischen Unterstützung hilft mir weiter. Ob durch einen kleinen Beitrag, das Teilen dieses Aufrufs oder ein paar aufmunternde Worte all das bedeutet mir mehr, als ich in Worte fassen kann. Zu wissen, dass ich damit nicht allein bin, gibt mir gerade enorm viel Kraft.
Ich glaube fest daran, dass uns ein unsichtbarer Faden verbindet, egal wo wir gerade stehen oder wie weit wir voneinander entfernt sind. Solidarität heißt für mich, füreinander da zu sein, gerade in schwierigen Zeiten. Wir dürfen uns nicht vereinzeln lassen zusammen sind wir stärker.
Ich bin für jede Unterstützung von Herzen dankbar. Wirklich.
Passt auf euch auf und bleibt solidarisch.
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