Sauberes Wasser baut eine Schule

In der Region Moku, im Nordosten der DR Congo, haben viele Kinder nicht die Möglichkeit, zur Schule gehen zu können.
Das CPDH, ein örtlicher Menschenrechtsverein, will eine Schule bauen und hat dafür eine geniale Idee:
Eine Umwegfinanzierung:
Bau einer Quelle - Verkauf des Wassers - Entlastung von Frauen und Mädchen beim Wasserholen - Finanzierung einer Schule

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Ich selbst betreue ein Pygmäenprojekt im Kivu, bin aber über einen ehemaligen Mitarbeiter mit dem Projekt in Kontakt gekommen. Wir können sie nicht unterstützen, bis auf kleine Hilfen, aber sie machen eine erstaunliche Arbeit, fast nur finanziert aus den wenigen Dollar, die sie zusammenbekommen. Mit einem Budget von 1000 $ betreuen sie eine Region von 50.000 Menschen, deren Rechte sie z.B. gegenüber der Goldunternehmen vertreten. 37920414_15533270460_r.jpeg


Ihre Idee der Umwegfinanzierung hat mich begeistert: Zuerst will man eine Quelle fassen und das Wasser im Ort verkaufen. Damit bekommen die Einwohner sauberes Wasser zu einem erschwinglichren Preis als zur Zeit und das Schulcomité erhält  Einnahmen zu Finanzierung des Schulbaus.
Es gibt zwar bereits zwei Schulen in einiger Entfernung, aber die sind schon überbelegt und die Kinder hätten einen weitern Fusßmarsch. Zur Zeit werden einige Kinder in einer provisorischen Schule unterrichtet.37920414_15533284110_r.jpeg

Später sollen durch die Einnahmen auch Stipendien für Pygmäenkinder finanziert werden. Damit hat man eine permanente Finanzquelle zum Unterhalt der Schule.
Jetzt geht es um die Finanzierung des Wasserprojektes.  Für die Fassung der Quelle werden ca.3500$ veranschlagt. Für die Organisation der Verteilung ca.6500$ darin enthalten sind die Anschaffung von zwei Lastmotorrädern für 4400$ und die Einrichtung von zwei festen und zwei mobilen Verkaufstellen. Der Rest von 1000$ ist für den Anfangsbetrieb, lokale Abgaben und Kosten für die Überwachung, darunter auch Internetkosten. Weitere 1000$ sind Anzahlung für die Parzelle für den Schulbau.
Das Projekt ist wirtschaftlich durchgerechnet und auch Abschreibungen für die Maschinen sind berücksichtigt. Das ist im Congo allgemein nicht üblich, zeigt aber die Qualität und Nachbarkeit des Projektes. Ebenso, dass es als langfristiges Autofinancement-Projekt angelegt ist.  Wir brauchen mindestens 70% des Betrages, um anfangen zu können. Damit könnte das Projekt anlaufen. Die Gewinne müssten dann in die Investition gehenm um die gesamte Summe zu finanzieren.

Sollte mehr Geld zusammenkommen, würde das sofort in die Finanzierung des Schulbaus gesteckt werden. Benötigt wird das Geld eigentlich sofort. Je eher wir die Schule bauen können, desto eher können die Kinder lernen. Jeanne Sabiana hätte aber auch trotz Schule keine Chance, sie zu besuchen. Ihren Eltern fehlt jegliches Einkommen, um Schulgeld bezahlen zu können. Das Wasserprojekt soll ihr und anderen Kindern der Pygmäen dann auch den Kosten freien Schulbesuch ermöglichen.37920414_15533297900_r.jpeg

Hier liegt Moku: Moku, DRCongo auf Google Earth    2.9443695  29.357915

Das CPDH hat Erfahrung  und eine andere Quelle vor einiger Zeit gefasst. Diese Arbeit ist vergleichbar mit der geplanten Arbeit. Das Geld für das Projekt wurde über einen längeren Zeitraum bei der örtlichen Bevölkerung gesammelt.37920414_15533297020_r.jpeg

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Herne, Nordrhein-Westfalen, Deutschland
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