Sanyas GaOP

Bitte hilf mir bei meiner GaOP.

--- english below ---
 
Hallo ihr Lieben.
Ich bin Sanya und ich brauche eure Hilfe.
Ich bin eine Frau, Ende 20 und ich bin trans.
Das heißt, dass mir bei der Anerkennung meines Frauseins und beim Zugang zu wichtiger medizinischer Versorgung – also allem, was notwendig ist, damit ich als die Frau leben kann, die ich bin – immer wieder viele Hürden in den Weg gelegt werden. Einige rechtliche, einige medizinische, und viele finanzielle.
Seit einigen Jahren schon möchte ich die genitalangleichenden Operationen machen, die (neben der Hormontherapie) notwendig sind, damit ich mich in meinem Körper endlich zu Hause und angekommen fühlen kann.
 
Nach etlichen Auseinandersetzungen mit Therapeutinnen, Gerichten, Gutachten, Kliniken und meiner Krankenkasse, war ich endlich auf der Warteliste eines renommierten Arztes, bei welchem ich diese OPs machen wollte. Die Prognose war damals – Anfang 2020 – eine Wartezeit von gut einem halben Jahr. (Was im Vergleich wirklich enorm kurz ist.)
Dann kam die Corona-Pandemie, Operationen wurden ausgesetzt oder verschoben, und nach einem halben Jahr konnte die Klinik noch nicht absehen, wann die Operation wohl endlich stattfinden könnte. Nach insgesamt anderthalb Jahren des Wartens fragte ich erneut nach, ob es womöglich Neuigkeiten gäbe. Die gab es. Der Arzt hatte in der Klinik gekündigt und operierte nun nur noch privat. Undzwar schon seit fast einem Jahr (er muss wirklich kurz nach meiner ersten Nachfrage gekündigt haben. Das Timing fühlt sich schon fast zynisch an). Das hatte mir nur leider niemand mitgeteilt, sodass ich geduldig weiter gewartet habe (und noch immer warten würde, hätte ich nicht nachgefragt).
Hinzu kommt, dass es hier nur sehr wenige Ärzt*innen gibt, die diese Operationen wirklich gut machen können, weshalb auch die Wartezeiten so lang sind und die Auswahlmöglichkeiten begrenzt.
 
Die letzten zwei Jahre hat mich die Hoffnung aufrechterhalten, dass es nicht mehr lange dauern würde, dass ich nur noch ein bisschen durchhalten musste.
Entsprechend groß war der Schock als ich erfuhr, dass all diese Pläne und Hoffnungen anscheinend so ohne weiteres zerstört worden waren, ich wieder ganz auf null war, das ganze Prozedere noch einmal von vorne beginnen sollte; Ärzt*innensuche, Vorgespräche, Anträge an die Krankenkasse, warten auf die langsam mahlenden Mühlen der Bürokratie… bis ich endlich von neuem auf einer Warteliste stehen würde, die vermutlich eher 2 bis 3 Jahre lang sein würde. (Und die teilweise dennoch einige tausend Euro Privatzuzahlungen verlangen würden, die von keiner Versicherung abgedeckt wären.)
 
Das ist leider keine Option für mich. Ich kann nicht noch weitere Jahre meines Lebens mit Warten, Hoffen und Durchhalten verbringen. Das würde ich emotional und mental nicht mehr packen.
Meine einzige Alternative ist nun die baldige OP in einer Privatklinik. Die sind aber teuer, und die Krankenkasse übernimmt hier nur einen gewissen Anteil. Voraussichtlich knapp die Hälfte.
Eine Privatklinik bedeutet zwar deutlich kürzere Wartezeiten, aber auch, dass ich die OPs erst machen kann, wenn ich das Geld dafür habe. Deswegen zählt für mich gerade jeder Tag.
Insgesamt brauche ich wohl noch etwa 20.000€, um die OP bezahlen zu können.
 
Und hierbei brauche ich eure Hilfe.
Ich studiere noch, bekomme aber kein Bafög mehr (u.a. deshalb, weil ich seit einigen Semestern davon ausging, dass ich nun bald einige Wochen im Krankenhaus wäre und dann einige Monate bräuchte, um mich weit genug von der OP zu erholen, um meinen Studienabschluss anmelden und eine Abschlussarbeit schreiben zu können). Ich arbeite nebenbei, aber bekomme bei weitem nicht genug Geld, um davon 20.000€ zur Seite legen zu können.
Ich bin auch Dichterin, zeichne leidenschaftlich gerne und gebe ehrenamtlich Workshops & Vorträge zu feministischen Themen. Leider bekomme ich für nichts dafür wirklich Geld.
 
Deshalb möchte ich euch aus tiefstem Herzen um eure Unterstützung bitten:
Bitte helft mir, diese so unglaublich wichtige OP endlich angehen zu können, endlich das Warten und Durchhalten hinter mir lassen zu können, und endlich mein Leben als Frau so führen zu können, wie es für viele ganz selbstverständlich ist.
 
Ich bin euch für jede Form der Unterstützung – ob direkte Spenden oder auch das Teilen meines GoFundMe’s mit euren Freund*innen, Mailinglisten, Chatgruppen und Netzwerken – unglaublich dankbar.
Wirklich, wenn ihr mir helft, diese OP endlich möglich zu machen, würde mir das die Welt bedeuten.
 
Mit ganz liebem Gruß
eure Sanya
 
 
 
--- english ---
 
Dear all.
I am Sanya and I need your help.
I’m a woman, end 20, and I’m trans.
That means that for the acknowledgement of my womanhood and for the access to vital medical treatment – so everything that’s necessary for me to life as the woman I am – I’m confronted with a lot of obstacles. Some of which are legal, some medical, and a lot are financial.
For some years now I want to get the bottom surgery that (along with hormone replacement therapy) is necessary for me to finally feel at home and settled in my body.
 
After several confrontations with therapists, courts, “expert opinions”, clinics and my health insurance, I was finally on the waiting list of a renowned doctor, at which I wanted to get the surgery. The estimation back then – beginning of 2020 – was a waiting time of approximately half a year. (Which is incredibly short in comparison.)
Then the corona-pandemic hit, surgeries got cancelled or delayed, and after half a year the clinic still couldn’t say when my surgery could possibly be done. After one and a half year in total I asked again for news. And the had some. The surgeon quit his job at the clinic and only did private surgeries. And that for nearly a year (he must really have quit very shortly after my first inquiry at the clinic. The timing feels almost cynical). Unfortunately, nobody told me about that, so I patiently waited (and would still wait, hadn’t I asked).
Additionally, there are only very few surgeons here who can perform that surgery really well, which is why waiting lists are so long and potential clinics are very limited.
 
For the last two years, what kept me going was the hope that it wouldn’t take long anymore, that I only had to endure a little bit longer.
You can imagine how big the shock was for me when I found out that all my plans and hopes apparently had gotten shattered just like that, that I was thrown back to zero, that I would have to undergo the whole procedure all over; looking for surgeons, preliminary talks, applications for the insurance, waiting for the incredibly slow wheels of bureaucracy… just to finally find myself on a whole new waiting list, which would probably be about 2 to 3 years long. (And for some of which I’d still have to pay a few thousand euros privately, that wouldn’t be covered by any insurance.)
 
That’s unfortunately not an option for me. I can’t spend even further years of my life waiting, hoping, enduring. I wouldn’t be able to handle that, neither emotionally nor mentally.
My only alternative right now is a soon surgery in a private clinic. But those are expensive, and my insurance would only cover a certain percentage. Probably about half of the costs.
A private clinic means much shorter waiting periods, but also that I can only get the surgery once I’m able to pay for it. That’s why now every day matters for me.
In total, I’ll probably still need about 20.000€ to pay for the surgery.
 
And that’s where I need your help.
I’m still a student, but I don’t get any more student loan (also because, for a couple of semesters, I’ve been expecting to soon have to spend several weeks in hospital and afterwards need a few month to recover from the surgery enough to work on my thesis and graduation). I work part-time, but don’t earn at all enough to put 20.000€ to the side.
I’m also a poet, I draw passionately, and I give voluntary workshops and talks on feminist topics. Unfortunately, none of this is really paid.
 
That’s why I want to ask you, from the bottom of my heart, for your support:
Please help me to finally be able to get that incredibly important surgery, to let all the waiting and enduring behind me, and finally being able to live my life as a woman in a way that’s so normal and mundane to many people.
 
I’m tremendously grateful for every kind of support – be that a direct donation or by sharing my GoFundMe with our friends, mailing lists, chat groups and networks.
Really, if you could help me to finally realize that surgery, it would mean the world to me.
 
With my very best regards,
yours Sanya
 
 
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Organizer

Sanya Westendorf 
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