Mein Kampf gegen den Krebs während der....

Hallo! Ihr wisst gar nicht wie schwer mir dieser Weg fällt. Alleine meine Geschichte zu erzählen lassen mich immer wieder in Tränen ausbrechen. Zuerst mein Name ist Lisa ich bin 28 Jahre JUNG und bin an Krebs erkrankt. Klassisches Hodgkin Lymphom. Aber nicht nur das... ich bin im 7ten Monat schwanger. Sollte eine Schwangerschaft nicht eigentlich etwas total schönes sein? Und dann kam vor einigen Wochen dieser große Schock.


Vor ca 8 Wochen bemerkte ich am Hals einen Knubbel/Knoten. Ich dachte mir hm was ist das bloß? Und ging zum Arzt. Dort wurde sich von 2 Ärzten das Teil angeschaut und meinten vielleicht eine Zyste von der Schilddrüse? 

Ich musste wirklich von Arzt zu Arzt rennen. Hausarzt, Spezialisten, HNO der mich dann endlich zum MRT geschickt hat weil alle anderen ausschließen konnten dass es irgendwas harmloses ist und auch definitiv nicht von der Schilddrüse kommt. Dort dann der Schock. 

Beim MRT wurden noch weitere Knoten gefunden. Im Hals & im Brustraum und dort sogar schon 5,5 cm groß. Ich wollte nur noch wegrennen. Vorzeitige Diagnose : Lymphom. 

Dann musste ich in die Uniklinik um dort einige Untersuchungen machen zu lassen und eine Stanzbiopsie ( die leider nicht ausreichte ). 

Da die Biopsie für den Poppes war mussten wir doch unter örtlicher Betäubung ein größeres Stück rausschneiden. Eigentlich war eine Vollnarkose geplant aber das wollten die Ärzte mir und dem Baby nicht antun. 
Das hab ich dann hinter mich gebracht und leider ca 1 Woche später kam dann die 100% Diagnose. Klassisches Hodgkin Lymphom. Ich war so geschockt. Ich bin Mama von einer kleinen Tochter und schwanger und bekomme so eine Nachricht?

Die gute Nachricht allerdings ist dass der Krebs gut heilbar ist. Nichts desto trotz muss man kämpfen! Und das tue ich! 

Ich habe aktuell den ersten Chemotag hinter mich gebracht und habe wirklich Angst und hoffe das Baby macht alles gut mit und wir müssen es erst zwischen der 36-38 Woche holen und nicht schon bald ( aktuell 28 ssw ).  Ich kann euch nicht sagen wie viele Tränen ich schon geweint habe. 

Wir wohnen hier seit September und leider wohnen unsere Familien zwischen 400-700 km weit weg. Meine Mutter sogar in den USA. Unterstützung haben wir als kleine Familie also keine. Die Haushaltshilfe ist beantragt kann aber LANGE dauern laut Krankenkasse bis sich da etwas tut. Mein Mann muss dann immer alle 2 Wochen für 2 Tage Zuhause bleiben um auf unsere Tochter aufzupassen & den anderen Tag um zu schauen ob es mir gut geht nach der Chemo. Das bedeutet Lohnausfall. Bei der Hin und Her Fahrerei leider wirklich sehr kostenspielig und nicht gerade einfach wenn der Mann Alleinverdiener ist. Es tut mir so leid, dass er diese Doppelbelastung hat :( . Es tut mir so leid, dass meine kleine Tochter momentan so wenig von ihrer Mama hat weil mir manchmal einfach die Kraft fehlt. Und es tut mir so leid, dass mein Baby im Bauch das alles mitmachen muss. 

Hier nach ein bisschen Finanzielle Unterstützung zu fragen kostet so viel Überwindung aber ich selbst habe schon so oft gespendet weil mir das Wohl anderer Leute.... MENSCHEN sehr wichtig ist. Vielleicht kommt ein wenig was zusammen und wir haben es finanziell die nächsten Monate nicht so schwer und können der Kleinen eine Freude machen mit einem Besuch in einem schönen Freizeitpark. Bei Fragen bitte einfach schreiben liebe Menschen da draußen. Vielen Dank fürs Zuhören, eure Lisa ❤️

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