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Update Januar 2026:
Ein ganz großes, herzliches, dickes, erleichtertes und frohes DANKESCHÖN an alle bisherigen Spender! Wir haben gemeinsam schon fast 5000€ gesammelt! Ein Großteil der Summe ist bereits an Lukas' Familie überwiesen, so dass der Vater die Bauarbeiten für das kleine Zimmer für die Familie fortsetzen kann! Das ist einfach wunderbar, Danke nochmals für eure Unterstützung!
Bitte teilt weiterhin diesen Spendenaufruf und macht auf ihn aufmerksam .
Hallo, mein Name ist Steffi und ich habe durch die Tageszeitung von Lukas' Schicksal erfahren. Es hat mich nicht nur schockiert und traurig gemacht, sondern regelrecht belastet - ich wollte einfach handeln:
- Luka hat zum Einen diese unfassbar grausame Erkrankung ( Fybrodysplasia Ossificans Progressiva), unter der er seit Jahren leidet. Seine Muskeln und das Bindegewebe verknöchern nach und nach, sodass er mittlerweile ein schwerstbehinderter und 24 Stunden pflegebedürftiger junger Mann von 20 Jahren ist. Als einziges Kind seiner Eltern wächst er in Georgien auf. Als die Krankheit diagnostiziert wird, ist sie in Georgien gänzlich unbekannt und somit fehlt jegliche Begleitung oder medizinische Betreuung für die betroffene Familie. Als der Leidensdruck so unerträglich wird und die Eltern den Kampf ihres Kindes nicht mehr mitansehen können, treffen sie eine unglaublich mutige Entscheidung: Mutter und Vater ( selbst schwerer Diabetiker) verkaufen ihre Wohnung und alles Hab und Gut, bekommen dafür ca. 5000€ und machen sich in einem Taxi !!! auf den Weg nach Deutschland, wo sie auf Hilfe und Unterstützung für ihr Kind hoffen. Versetzt man sich in die Lage, so muss alleine diese Fahrt über viele Länder und etwa 4000 km eine Tortur gewesen sein. Im zentralen Auffanglager in Ibbenbüren werden sie für ca. 1,5 Jahre untergebracht. Während die behördlichen Vorgänge laufen, finden sich ehrenamtlich tätige Menschen, denen dieses Schicksal so nahe geht und die sich zeitgleich um Kontakte zu Ärzten und Spezialisten kümmern, um Lukas' Situation zu erleichtern. Luka verliert während der Unterbringung 40 kg an Gewicht- seiner Mutter wird verwehrt, für ihn speziell püriertes Essen zuzubereiten, da er nicht mehr in der Lage ist, zu kauen. Einiges wird ehrenamtlich auf den Weg gebracht - bis seine Geschichte zum Entsetzen aller mit einer für ihn weiteren traumatischen Erfahrung weitergeht. Mitten in der Nacht wird diese Familie ohne Vorwarnung unter menschenunwürdigen Umständen abgeschoben - in Unterhosen nur mit einer Decke bedeckt wird Luca zum Flughafen transportiert und ausgewiesen. Nicht einmal sein Rollstuhl, den helfende Hände für ihn und seine Liegeposition zusammen geschweißt haben, oder seinen Koffer durften die völlig geschockten Eltern mitnehmen. In Georgien ist die Familie zunächst bei Nachbarn, dann bei Verwandten untergekommen. In einem Zimmer mit einem Bett leben sie seither zu dritt, ohne jegliche!!! medizinische Versorgung oder Betreuung oder Unterstützung. Dankenswerter Weise haben einige Privatleute, denen dieses Schicksal nahe geht, dafür gesorgt, zumindest Rollstuhl und Koffer per Spedition nach Georgien transportieren zu lassen. Eine besondere Freude wurde Luka zuteil, weil man in den Koffer ein Handy für ihn gelegt hat. So hat er wenigstens etwas Abwechslung...er kann es nicht mehr alleine bedienen,aber gut halten und Musik hören wie man auf dem Foto sieht. Eine spätere vergleichsweise geringe Spende von 1900€ konnte es der Familie nach einigen Monaten ermöglichen, eine Perspektive zu erhalten: Mit diesem Geld baut der Vater ein eigenes Zimmer für Luka, seine Frau und sich, um die Verwandten zu entlasten und endlich wieder etwas Privatsphäre zu bekommen. Die Familie konnte es nicht fassen und ist unendlich dankbar und immer noch zu Tränen gerührt. Die Fotos zeigen, was der Papa durch das Geld und die Einkünfte aus seiner neu gesuchten Arbeit schaffen konnte. Dennoch ist der Weg zu einem neuen ' Zuhause ' noch weit...es fehlen Fenster, Tür, Boden und Innenausbau. Die Eltern wünschen sich von Herzen wieder ein eigenes Bett für Luka- sie selbst würden auch auf dem Boden schlafen. Überhaupt ist die Familie unendlich dankbar und möchte auf keinen Fall betteln oder zur Last fallen. Die Mama und Luka weinen viel, alle haben nicht nur mit den unzähligen täglichen Herausforderungen durch die Krankheit und der derzeitigen Situation zu kämpfen, sondern auch mit ihrer grenzenlosen Traurigkeit. Diese Plattform bietet nun die wunderbare Möglichkeit, euch um Hilfe zu bitten. Leider ist es aufgrund der Situation in Georgien und der Zollbestimmungen nicht einfach, gesammelte Baustoffe oder Möbel auf den Weg zu bringen.
Die Familie wohnt in einem kleinen,abgelegenen Dorf- ein Arzt kommt nur 1x wöchentlich in das Dorf und weigert sich,Luka zu behandeln da ihm die Erkrankung nicht bekannt ist. Er ist also vollkommen ohne medizinische Betreuung. Die Pflege gestaltet sich aufgrund der vorhandenen Bedingungen als ausgesprochen schwierig - die Anschaffung von z. B. einem Pflegebett kann somit durch die Spenden in Angrif genommen werden. Hier nun die dringende Bitte: Jeder für uns scheinbar noch so kleine Betrag hilft Lukas' Familie ein großes Stück weiter! Bitte öffnet eure Herzen, wir- die wir in Deutschland alles und nochmehr haben- lasst uns in dieser Zeit,in der auf der Welt alles verrückt spielt und so viele schlimme Schicksale passieren, für eine Familie das Leben ein kleines bisschen besser machen ! Lasst
uns das Bild von Deutschland, das diese unwürdige und grausame Entscheidung zur Abschiebung hinterlassen hat in ein Bild von mitfühlenden und emphatischen Mitbürgern verwandeln.Ein herzliches Dankeschön von mir und 1000 Dank von Luca!





