Krankenhauskosten für obdachlosen Toben Q.

Toben Q. (Name geändert, er möchte anonym bleiben) ist Mitte 50 und würde vermutlich von den meisten Menschen als zurückhaltend und introvertiert wahrgenommen werden.

Aufgewachsen ist er im Landkreis Oberhavel in Brandenburg und vor etwas mehr als einem Jahr nach Berlin gekommen. Durch verschiedene unglückliche Umstände ist er in Berlin in die Obdachlosigkeit gerutscht, was für ihn eine große Belastung darstellt.

Im letzten Winter mangelte es ihm an Möglichkeiten, seine häufig durchnässten  Socken und Schuhe regelmäßig zu wechseln und zu trocknen. Daraus resultierte bald eine Entzündung an beiden Füßen, deren Schwere zu Anfang kaum einzuschätzen war. Trotz verschiedener Versuche der Selbstbehandlung wurden die Schmerzen mit der Zeit immer größer. Schließlich rang er sich durch, ins Krankenhaus zu gehen, obwohl er nicht krankenversichert ist.

Was für die meisten Menschen in Europa ganz selbstverständlich ist, kann für einen obdachlosen Menschen wie Toben ein großes Risiko darstellen. Wer keine Krankenversicherung hat, muss in der Regel die Behandlungskosten selbst tragen. Doch die immer weiter fortschreitende Entzündung und die großen Schmerzen ließen ihm keine Wahl.

Die Ärzte des Bundeswehrkrankenhauses in Berlin mussten leider feststellen, dass die Knochenbereiche um die Zehen der beiden Füße so stark entzündet waren, dass eine Teilamputation unausweichlich war. Der Eingriff wurde zügig gemacht und ihm wurde dabei auch mündlich versichert, dass daraus keine Kosten für ihn entstehen würden, was Toben sehr erleichterte. Die Ausheilphase dauerte mehrere Monate und ist nun weitgehend abgeschlossen.

Doch dann geschah das Unerwartete: Etwa 8 Wochen nach der Operation wurde der Berliner Obdachlosenhilfe e. V., mit der Bitte um Vermittlung, eine Krankenhausrechnung von ca. 5.700 Euro gestellt.

Für Toben ist das ein harter Schlag!

Denn er strebt eine eigenständige Existenz außerhalb der Obdachlosigkeit an.

Jede Person kann sich bestimmt gut vorstellen, wie schwierig es ist, auf dem heutigen Wohnungsmarkt eine Wohnung zu finden und eine neue Existenz zu gründen. Und mit Schulden, die man vermutlich nie zurückzahlen kann und der möglichen Konsequenz, einen Offenbarungseid leisten zu müssen, erscheint dies geradezu unmöglich.


Deswegen bitten wir Euch um eine Spende für die Begleichung der Krankenhausrechnung!


Es ist eine Spende für die Zukunft von Toben!


Leider hatten unsere Interventionen beim Bundeswehrkrankenhaus, die Rechnung wieder zurück zu nehmen, keinen Erfolg. Die Verwaltung des Bundeswehrkrankenhauses möchte nicht von ihrer bisherigen Praxis abweichen, auch von Menschen die Begleichung der Krankenhausleistungen einzufordern, die dazu offensichtlich nicht in der Lage sind und sich dadurch erheblich und ggf. lebenslänglich verschulden würden.

Unser Spendenziel ist etwa 250 € höher als die Krankenhausrechnung, weil auch noch verschiedene Nebenkosten (insbesondere Transaktionsgebühren für diese Plattform) beglichen werden müssen.


+++ Dieser Spendenaufruf wird unterstützt von der Berliner Obdachlosenhilfe e. V.  +++

 
Link zur Berliner Obdachlosenhilfe 
https://www.berliner-obdachlosenhilfe.de/initiativen-aktionen/

Bitte im Link ganz nach unten scrollen

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Alexander Stephan 
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