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Wir haben uns dem 9 Monate alten Malinois Rüden Hook angenommen. Ursprünglich aus dem Ausland kommend wurde Hook mit 4 Monaten auf seine Endstelle vermittelt. Dort zeigt sich laut Adoptanten Hook relativ schnell verhaltensauffällig. Hook ist in seinem eigenen Tun gefangen, er kommt durch Außenreize schnell in einen Tunnel aus dem er nur sehr schwer bis gar nicht mehr herausholbar ist. Er beißt um sich, will sich losreisen, beißt in die Leine tobt wie wild. Leider konnte er in diesen Situationen nicht ausreichend unterstützt werden, so dass sich sein Verhalten sehr schnell festigte und immer heftiger wurde. Hooks Reaktionen aus Unsicherheit, Angst und fehlverknüpftem Verhalten wurde immer unberechenbarer . Er kam ausschließlich in seiner Box zur Ruhe. Außerhalb war er kaum mehr händelbar. Fremde Hunde, Menschen, Bewegungsreize... alles triggerte ihn. Mit 6 Monaten fing er an seine Zähne einzusetzen und seinem gegenüber deutlich zu zeigen was er will und was nicht. Kurzum musste der Hunde natürlich sofort weg.
Wir übernahmen Hook auf eine sehr erfahrene Pflegestelle. Dort zeigt er unberechenbares, täglich wechselndes Verhalten. Vom zarten, neun Monate alten Junghund über das um sich beißende kleine Monster kann Hook alles auspacken. Wenn er in seinem Tunnel ist, kann er nur mehr ganz schwer unterbrochen werden. Männer kann er eher nicht akzeptieren wie Frauen. Bei schnellen Bewegungen mit Gegenständen "bricht" Hook zusammen. Im alltäglichen Familienleben tut er sich sehr schwer sich zu orientieren. Hook orientiert sich nicht an den vorhandenen Hunden, er möchte diese lieber attackieren.
Hook ist mittlerweile Dauerkorbträger.
Die wahre Geschichte, die hinter seinem Verhalten eventuell steckt, werden wir wohl leider nie erfahren.
Um alle Möglichkeiten auszuschöpfen und nichts zu übersehen möchten wir Hook tierärztlich untersuchen lassen. Großes Blutbild, Ganzkörperröntgen , Gentest speziell für Malinois, sowie ein CT des Kopfes. Wenn er gesund ist, werden wir ihn einer Verhaltenstierärztin vorstellen.
Alles in allem werden wir bei mindestens 2.500,-- EUR Tierarztkosten landen und bitten euch hier dringend um Unterstützung, damit wir dem kleinen Mann helfen können.
Vielen Dank !


