Hello, my name is Saskia (changed).
I have thought long and hard about taking this step, but the fear of shame and possible consequences keeps me from revealing my identity. However, what I do want to share with you are the notes and documents from my long journey toward recovery—because this journey is essential for me.
For months, I have been on medical leave due to severe physical and psychological distress—consequences of domestic and sexual violence. I have been in therapy for some time, but to truly heal, I need to spend several months in a trauma clinic.
The good news: Almost everything is set in motion, and I finally have the opportunity to receive intensive care for four months.
The bad news: The costs associated with it are far beyond my means. Right now, I receive 80% of my salary from my part-time job (40%), while my freelance work does not provide any additional financial support. I can barely cover my living expenses—but on top of that, the clinic stay comes with additional costs: deductibles, daily hospital fees, travel expenses, extra charges, and reference rates. When I saw the total amount, I felt a chill run down my spine. The sum may not seem overwhelming to some, but for me, it is impossible to afford. I hesitated for a long time before writing this appeal.
It feels strange and uncomfortable to ask for financial help—but the truth is, I urgently need it. Without support, I will not be able to seize this unique chance to heal. Bureaucratic processes are dragging on endlessly, and I have no other resources available.
What would help me most is the ability to fully focus on my therapy without the constant fear of financial burdens. I want to heal. I want to return to life. I don’t want to be trapped in a constant struggle for survival—I want to face the future with courage and hope. If you can support me, it would mean the world to me. Every contribution—no matter how small—brings me one step closer to that goal. From the bottom of my heart, thank you for your help, your words, and your solidarity.
Saskia
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Hallo, mein Name ist Saskia (geändert).
Lange habe ich überlegt, ob ich diesen Schritt gehen soll, aber die Angst vor Scham und möglichen Konsequenzen hält mich davon ab, meine Identität preiszugeben. Was ich jedoch mit euch teilen möchte, sind die Notizen und Unterlagen meines langen Weges zur Genesung – denn dieser Weg ist für mich existenziell.
Seit Monaten bin ich aufgrund schwerwiegender körperlicher und psychischer Beschwerden krankgeschrieben – Folgen von häuslicher und sexueller Gewalt. Ich befinde mich bereits in therapeutischer Behandlung, doch um wirklich heilen zu können, ist ein mehrmonatiger Aufenthalt in einer Traumaklinik notwendig.
Die gute Nachricht: Fast alles ist in die Wege geleitet, und ich habe endlich die Chance, für vier Monate intensiv betreut zu werden.
Die schlechte Nachricht: Die damit verbundenen Kosten übersteigen meine Möglichkeiten bei Weitem.
Aktuell erhalte ich 80 % meines Einkommens aus meinem 40%-Job, während ich als Freelancerin keine weiteren Entschädigungen bekomme. Meine Fixkosten kann ich damit gerade noch decken – doch für den Klinikaufenthalt fallen zusätzliche Ausgaben an: Selbstbehalt, Tagespauschale, Reisespesen, Nebenkosten, Referenztarif … Als ich die Gesamtsumme sah, wurde mir eiskalt. Der Betrag mag für manche nicht riesig erscheinen, aber für mich ist er unerreichbar.
Ich habe lange gezögert, diesen Aufruf zu schreiben. Es fühlt sich seltsam und unangenehm an, um finanzielle Unterstützung zu bitten – doch die Wahrheit ist: Ich brauche sie dringend. Ohne Hilfe kann ich diese einmalige Chance auf Heilung nicht wahrnehmen. Behördenabklärungen ziehen sich endlos hin, und andere Unterstützungsmöglichkeiten stehen mir nicht zur Verfügung.
Was mir am meisten helfen würde, wäre die Möglichkeit, mich ohne Angst um Geld voll und ganz auf meine Therapie einzulassen. Ich will heilen. Ich will zurück ins Leben. Ich will nicht mehr in einem ständigen Kampf ums Überleben gefangen sein, sondern mit Mut und Hoffnung in die Zukunft blicken können.
Wenn ihr mich unterstützen könnt, wäre das für mich eine unschätzbare Erleichterung. Jeder Beitrag – sei er noch so klein – bringt mich diesem Ziel näher. Von Herzen danke ich euch für eure Hilfe, eure Worte und eure Solidarität.
Saskia

