Gemeinsam herrenlosen Katzen helfen. Danke!

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Gemeinsam herrenlosen Katzen helfen. Danke!

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Im Frühjahr 2024 wurde man durch einen Zufall auf eine große Menge herrenloser Katzen aufmerksam. Es wurde zwar auf zwei Höfen gefüttert, aber dass die Menge längst außer Kontrolle geraten ist, fiel aufgrund der vielen gleich aussehenden Katzen zuerst nicht auf. Als dann die ersten trächtigen Weibchen auftauchten begann eine umfassende Betreuung der herrenlosen Bauernhofkatzen, die sowohl medizinische Versorgung, Pflege der kranken Tiere, Impfungen, Kastrationen und Vermittlung umfasst. Die Gesamtzahl der erwachsenen Tiere wird auf ca. 35 geschätzt. Dazu kamen mehrere Würfe Jungtiere, wovon ein Großteil rechtzeitig gesichert werden konnte.

Insgesamt wurden bisher 37 Katzen versorgt, was eine beachtliche Anzahl an Tieren für eine einzige Versorgungsperson darstellt.

Besonders hervorzuheben ist die hohe Zahl an Kastrationen, die im Rahmen des Tierschutzes durchgeführt wurden – außerdem wurden 12 Katzen auf eigene Kosten kastriert.

Die Versorgung der Katzen beinhaltet auch Impfungen, denn viele waren an Katzenschnupfen erkrankt und die Behandlung war langwierig und nicht bei allen einfach. In diesem Jahr wurden 27 Impfungen durchgeführt, um die Gesundheit der Tiere zu schützen.

20 Katzen wurden 2024 für unterschiedliche Zeiträume aufgenommen, meist zwischen einer Woche und mehreren Monaten. Die Gründe waren hierfür entweder die langwierigen Behandlungen von Katzenschnupfen, Ohrmilben, Chlamydien, Giardien, Verletzungen oder zur Aufzucht des Nachwuchses. Einige dieser Tiere fanden ihr endgültiges Zuhause und konnten erfolgreich in neue Familien vermittelt werden. Dies war nur möglich, weil sie über Wochen und Monate mit viel Geduld, Zeit und Liebe an den Menschen gewöhnt wurden.

Im Jahr 2024 entstanden für die umfassende Betreuung der herrenlosen Bauernhofkatzen erhebliche Kosten. Die tierärztliche Versorgung, die viele Behandlungen und Operationen beinhaltet, war mit etwa 3.500 Euro zu Buche geschlagen. Dies beinhaltet die Kosten für Kastrationen, Impfungen, Behandlungen von Erkrankungen, wie Chlamydien und Giardien, sowie die Pflege von Verletzungen und anderen Gesundheitsproblemen.

Außerdem ist die tägliche Fütterung ein erheblicher Kostenfaktor. Neben den Futterspenden, die regelmäßig eingingen, wurden für die Katzen rund 3.700 Euro für Futter ausgegeben. Dieser Betrag umfasst die Ernährung der Katzen über das ganze Jahr, sowohl für die an der eingerichteten Futterstelle betreuten Tiere als auch für die Katzen, die längere Zeit in der Pflege waren.

Darüber hinaus fallen weitere Kosten für Materialien wie Katzenstreu, Zubehör, Desinfektionsmittel und andere Pflegemittel an

Durch die erfolgreiche Vermittlung der Katzen gegen eine Unkostenbeitrag, sowie durch Spenden konnten im Jahr 2024 etwa 5.100 Euro der Kosten gedeckt werden. Doch insgesamt belaufen sich die Ausgaben auf etwa 9.000 Euro, die derzeit immer noch von einer einzigen Privatperson getragen werden.

Trotz der Einnahmen aus Vermittlung und Spenden bleibt eine Differenz von etwa 3.900 Euro, die nicht zu Lasten einer Person gehen sollten, die ihre gesamte Freizeit für die Katzen gibt, die ihr nicht gehören. Mindestens zweimal täglich fährt sie in den Nachbarort, um die Tiere zu versorgen. Bei Tierarzterminen ist das sogar mehrmals täglich. Für die älteren, sehr scheuen Katzen ist eine Vermittlung weiterhin eher aussichtslos und somit wird eine dauerhafte Betreuung der Futterstelle notwendig sein. Auch gibt es noch immer extrem scheue Katzen, die noch nicht gesichert werden konnten. Man ist weiterhin mit viel Geduld dabei diese einzufangen, zu kastrieren und ggfs. anderweitig behandeln zu lassen.

Das zuständige Tierheim hatte leider während des ganzen Jahres keine Kapazitäten und für die teilweise äußerst scheuen Tiere wäre das auch keine Lösung gewesen. Dadurch können aber keine Kosten mit der zuständigen Gemeinde abgerechnet werden und die Zahlen der vielen herrenlosen Tiere fallen somit unter den Tisch, wie es leider immer passiert, wenn herrenlose Tiere von Privatpersonen oder Tierschutzvereinen ohne Vertrag mit der Gemeinde versorgt werden.

Bitte helft mit, dass für diese Katzen weiterhin gesorgt und eine weitere Vermehrung dieser Kolonie endgültig gestoppt werden kann. Hier steht man kurz vor dem Ziel. Es kann nicht sein, dass die Kosten hierfür von einer einzigen Privatperson getragen werden. Ihr Arbeitseinsatz alleine ist schon unbezahlbar.

Lasst uns bitte weiterhin zusammen für eine Kastrationspflicht für Freigänger kämpfen, die jede Gemeinde sofort beschließen könnte, denn das Gesetz und die Voraussetzungen dafür sind bereits gemacht.

Sollten mehr als die aktuellen Kosten als Spenden eingehen, werden diese für die weitere Betreuung der Futterstelle in den nächsten Jahren eingesetzt.

Organizer and beneficiary

Sonja Dorn
Organizer
Burgoberbach, Bayern
Natascha Müller
Beneficiary
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