Helft Oliver, sein Baby kennenzulernen!

Danke! Dass Ihr Euch die Zeit für diesen Spendenaufruf nehmt.

Unser guter Freund Oliver leidet seit 6 Jahren an ALS, inzwischen leider im Endstadium. Bei dieser heimtückischen Krankheit bauen sich nach und nach alle Muskeln im Körper ab. ALS verläuft immer tödlich. Viele der Betroffenen sterben, weil auch die Atemmuskulatur irgendwann versagt. Es gibt keine Heilung. Oliver ist inzwischen für die einfachsten Dinge des Lebens auf Hilfe angewiesen. Seine Frau Marina pflegt ihn liebevoll 24 Stunden am Tag und hilft ihm, nicht den Mut zu verlieren und den Kampf nicht aufzugeben.

Denn Oliver hat ein großes Ziel: er möchte unbedingt die Geburt und die ersten Lebenswochen des gemeinsamen Kindes erleben.
Es ist sein großer Wunsch, dass er seinen Sohn, der ohne Vater aufwachsen wird, kennenlernen und so lange wie möglich erleben kann!

Der errechnete Geburtstermin ist der 10. August – und obwohl uns das so nah erscheint, wird es für Oliver schwierig, diesen Tag und auch die ersten Wochen danach noch zu erleben. Dass er kaum eine Chance hat, bei den ersten Schritten oder Worten seines Sohnes dabei zu sein, hat er inzwischen akzeptiert. Umso mehr wünscht er sich, dass er wenigstens den Anfang des neuen Lebens miterleben darf.
Olivers Kraft lässt mit jedem Tag mehr nach.  Was Oliver und seine Frau Marina dringend brauchen, sind technische Hilfsmittel wie einen sogenannten Roboterarm und eine Augensteuerung, mit der Oliver über Blicke Worte auf einen Bildschirm „schreiben“ kann. All diese Geräte kosten selbst zur Miete viel Geld und sind seit Wochen bei der Krankenkasse beantragt, doch werden einfach nicht bewilligt.

Der Preis für die Augensteuerung allein soll 16.000 Euro betragen. Dieses Hilfsmittel wird dringend gebraucht. Die Krankheit ist inzwischen soweit fortgeschritten, dass auch die Muskeln in der Zunge, im Schlund und im Gaumen schwinden. Olivers sprachliche Fähigkeiten, nehmen von Tag zu Tag ab. Mit Hilfe der Augensteuerung könnte er seine Bedürfnisse formulieren, auch wenn er nicht mehr sprechen kann und seine Frau wissen lassen, dass er Durst oder Hunger hat, zur Toilette muss oder hingelegt werden möchte.  Er könnte Nachrichten (whatsapp/SMS) mit seiner Familie und seinen Freunden austauschen und weiterhin am Leben teilnehmen. Nachrichten am Handy tippen, kann er aufgrund der geschwundenen Muskeln in den Händen schon lange nicht mehr und dieser Weg der Kommunkation ist deshalb keine Alternative.

Der Roboterarm (Neupreis circa 65.000 Euro) würde Oliver die Möglichkeit geben, Dinge zu greifen, selbstständig zu trinken, Lichtschalter zu bedienen etc. und ihm einen Rest Selbstständigkeit bewahren. Und dazu seine hochschwangere Frau Marina entlasten.

Wir sind mit den jeweiligen Firmen im Gespräch, um kostengünstige Modelle (Vorführ- und Testgeräte) bekommen zu können, aber selbst mit großem Entgegenkommen von Seiten der Firmen und einer zu erwartenden geringen Mietdauer brauchen Oliver und Marina circa 30.000 Euro um beide Geräte für die nächsten drei Monate vorfinanzieren zu können.

Alle diese technischen Hilfsmittel können Oliver natürlich nicht heilen, aber seine Lebensqualität erhalten und damit helfen, seinen Kampfgeist und seinen Lebenswillen zu stärken. Seit 6 Jahren kämpft er nun schon mit dem stetig schlechter werdendem körperlichen Zustand. Das ist eine enorme Belastung für die Psyche und schwächt seinen Körper zusätzlich. Oliver selbst rechnet nur noch in Wochen, nicht mehr in Monaten.
Sich nicht mehr mitteilen zu können und gefangen zu sein im eigenen Körper bei wachem Geist, gehört zu seinen schllimmsten Vorstellungen. Und genau auf diesen Zustand steuert Oliver gerade zu - die Angst vor der kompletten Abhängigkeit verschlechtert dabei seinen Allgemeinzustand.

Die Reserven der Familie sind längst aufgebraucht, denn viele notwendige Hilfsmittel, die die beiden im Alltag brauchen, werden nicht erstattet. Der Kampf mit der Krankenkasse kostet Oliver und Marina zusätzliche Kraft und vor allem auch Zeit, die Oliver nicht mehr hat. Er braucht diese Hilfsmittel JETZT, nicht in ein paar Monaten. Allein die Bearbetungszeit für den Antrag auf Kostenübernahme für den Roboterarm beträgt im Normalfall bis zu 6 Monate, bei der Augensteuerung ist es ähnlich. Beide Anträge liegen der Krankenkasse vor - aber Oliver bleiben vermutlich keine 6 Monate, um auf eine Bewilligung zu warten.
Wir hoffen und wünschen uns, dass er nicht nur die Geburt seines Kindes erleben kann, sondern auch noch viele Tage, Wochen und vielleicht sogar die ersten Monate!

Wir wünschen uns sehr, dass die Augensteuerung und der Roboterarm helfen, Olivers Alltag so zu erleichtern, dass seine verbleibende Kraft für mehr Lebenszeit reicht.

Bitte helft uns, gemeinsam das Geld aufzutreiben! Auch kleine Summen helfen uns, das große Ziel zu erreichen.

Wer mag kann auch per  paypal spenden und diesen Link dafür nutzen:

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Wenn Ihr "Oliver Moßmann" in der Internetsuche eingebt, könnt Ihr Euch seine Geschichte in verschiedenen Dokumentationen ansehen. 

 Vielen Dank und alles Gute von Heike und Thomas

 

Auf dem Foto seht ihr Oliver mit seiner geliebten Marina. 40848546_156398608036625_r.jpeg

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Heike Klimmeck-Kohnen 
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