Helft mir, meine Queen zu retten

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Queen kämpft weiter – endlich eine Diagnose und neue Hoffnung

Kostenupdate (Oktober 2026): Bisher sind Tierarztkosten von CHF 20'511.25 entstanden. Mit der neuen Behandlung werden es mindestens CHF 24'000. Dank euch sind bereits CHF CHF 13'349 zusammengekommen und dafür danke ich von ganzem Herzen – es fehlen noch rund CHF 10'000. Jeder Beitrag hilft Queen, diese Chance zu bekommen.

Meine kleine französische Bulldogge heisst Queen. Den Namen gab ich ihr, als mich der Tod von Königin Elizabeth II. tief berührte – obwohl ich kein Engländer bin. Sie war eine Frau, die ohne zu klagen standhaft blieb und bis zum letzten Tag ihre Aufgabe erfüllte. Diese Haltung hat mich tief beeindruckt. Und so wurde aus meiner Hündin meine ganz eigene Queen. Ihrem Namen macht sie alle Ehre: tapfer, würdevoll und voller Herz.

Wer diese Seite schon länger begleitet, weiss: Vor wenigen Wochen habe ich hier geschrieben, dass ich mich von Queen verabschieden muss. Heute darf ich euch etwas anderes erzählen. Queen hat eine Diagnose, eine neue Behandlung – und wieder eine echte Chance.

Was bisher geschah

Seit Monaten bildet Queens Körper kaum noch die roten Blutkörperchen, die sie zum Leben braucht. Ohne regelmässige Bluttransfusionen würde sie nicht überleben. Lange wurde sie ohne gesicherte Diagnose behandelt: hochdosiertes Cortison und ein Immunsuppressivum nach dem anderen. Nichts schlug an. Eine Knochenmarkuntersuchung, die als einzige Klarheit hätte bringen können, wurde erst spät und auf mein Drängen gemacht – und das Ergebnis war nicht auswertbar.

Ende August sah es so aus, als gäbe es keinen Weg mehr zurück. Ich hatte mich darauf eingestellt, Abschied zu nehmen, und wollte ihr noch das schenken, was sie am meisten liebt: eine Reise ans Meer. Dank euch durften wir diese Reise im September machen. Am 16. September hat Queen ihren vierten Geburtstag gefeiert – im Sand, in den Wellen, an meiner Seite.

Doch ich konnte sie nicht gehen lassen, ohne zu wissen, woran sie eigentlich leidet. Deshalb habe ich eine Zweitmeinung am universitären Tierspital eingeholt. Anfang Oktober wurden dort eine neue Knochenmarkpunktion und eine Knochenmarkbiopsie gemacht. Jetzt liegt das Ergebnis vor.

Was Queen hat

Queen leidet an einer nicht-regenerativen PRCA («Pure Red Cell Aplasia», auf Deutsch «reine Erythrozytenaplasie»). Ihr Knochenmark bildet kaum noch rote Blutkörperchen – genau die Zellen, die den Sauerstoff durch den Körper transportieren. Betroffen ist gezielt nur diese eine Zelllinie. «Nicht-regenerativ» heisst, dass der Körper den Verlust nicht selbst ausgleichen kann.

Die Ursache ist immunologisch: Queens eigenes Immunsystem hat sich gegen ihren Körper gewendet und greift die Vorläuferzellen der roten Blutkörperchen im Knochenmark an.

Dazu kommt eine sekundäre Myelofibrose. Als Folge dieses Prozesses vernarbt das Knochenmark: Bindegewebe nimmt den Platz ein, an dem eigentlich Blut gebildet werden sollte, und verdrängt die blutbildenden Zellen.

Zum ersten Mal behandeln wir nicht mehr auf Verdacht. Wir wissen, wogegen wir kämpfen.

Die neue Behandlung

Am 9. Oktober hat Queens neue Behandlung begonnen. Sie setzt an beiden Problemen gleichzeitig an:

– Cortison und Mycophenolat-Mofetil unterdrücken das fehlgeleitete Immunsystem. Diese Kombination wurde bisher noch nicht eingesetzt.

– Thalidomid, ein Medikament aus der Humanmedizin und der Onkologie, soll den Vernarbungsprozess im Knochenmark bremsen und die Immunreaktion zusätzlich dämpfen.

– Zum Start bekam Queen einen ganzen Tag lang eine IVIG-Infusion mit menschlichen Immunglobulinen. Sie soll den Angriff des Immunsystems rasch abschwächen, bis die anderen Medikamente greifen. Kann das Knochenmark dadurch wieder mehr rote Blutkörperchen bilden, steigt der Hämatokrit, Queens Körper wird besser mit Sauerstoff versorgt, und im besten Fall braucht sie weniger Transfusionen.

Laut der Universitätsklinik ist eine Remission möglich, wenn die Myelofibrose gestoppt und das Immunsystem gleichzeitig unter Kontrolle gebracht wird. Erholt sich das Mark und entsteht wieder Platz für die blutbildenden Zellen, kann Queens Körper sich wieder selbst mit Blut versorgen.

Ich will ehrlich sein: Die Ärzte sind mit der Prognose vorsichtig. Bis sich eine Wirkung zeigt, braucht es mindestens zwei bis drei Monate. Bis dahin wird Queen voraussichtlich weiterhin Transfusionen brauchen. Wenn die Behandlung aber anschlägt und kein Rückfall kommt, sind die Aussichten gut: In Studien haben Hunde, die auf die Behandlung angesprochen haben, teilweise noch über fünf Jahre gelebt – und diese Hunde waren meist deutlich älter als Queen. Es ist gut möglich, dass sie eine nahezu normale Lebenserwartung hat.

Warum ich das nicht allein schaffe

Ich möchte offen erzählen, warum ich auf eure Hilfe angewiesen bin. Corona hat alles zerstört, was ich mir in über 25 Jahren aufgebaut hatte. Mein gesamtes Erspartes war weg – eine ganze Lebensleistung, einfach ausgelöscht, ohne jede Entschädigung. Ich führe mein eigenes Geschäft, arbeite aber im Grunde nur, um den Covid-Kredit zurückzuzahlen. Erst 2028 ist er abbezahlt. Bis dahin bleiben mir maximal CHF 4'500 brutto im Monat.

Diese Zeit hat mich fast das Leben gekostet. Ich bin in eine tiefe Depression gestürzt und brauchte ärztliche Behandlung, um überhaupt wieder Antrieb zu finden. Die Depression begleitet mich noch heute. Und dann kam Queen in mein Leben. Ihre Liebe, ihre Zuneigung, ihre fröhliche und herzliche Art haben mich am Leben gehalten. Sie hat mir einen Grund gegeben, weiterzumachen, als ich keinen mehr sah. Jetzt ist es an mir, für sie zu kämpfen.

Bis Anfang Oktober sind Kosten von CHF 20'511.25 entstanden. Mit der neuen Behandlung kommen jetzt dazu:

– zwei weitere Bluttransfusionen: je rund CHF 1'300
– die Kontrolltermine in den kommenden Monaten
– die Medikamente für die neue Behandlung

Damit werden sich die Kosten auf mindestens CHF 24'000 belaufen. Deshalb habe ich mein Ziel auf CHF 24'000 erhöht.

Ihr habt all das möglich gemacht

Ohne euch hätte ich die Zweitmeinung, die neuen Untersuchungen und diese Behandlung nicht stemmen können. Ihr habt Queen genauso wenig aufgegeben wie ich. Ich habe dafür gekämpft, Antworten und eine Diagnose zu bekommen, bevor ich je entscheiden müsste, ein so junges Leben zu beenden. Dank euch haben wir diese Antworten jetzt.

Queen liebt das Meer über alles und kann stundenlang mit den Wellen spielen. Sie wandert vier, fünf Stunden am Stück, voller Abenteuerlust. Nachts kuschelt sie sich auf meinen Bauch, morgens begrüsst sie mich mit einem liebevollen Schmatzer. Sie legt ihren Kopf in meine Hand und schaut zu mir auf, als gäbe es keinen sichereren Ort auf der Welt. Für dieses Leben kämpfen wir.

Für Queen habe ich in dieser Zeit auch Lieder geschrieben. Nachdem ich eine ganze Woche lang nur geweint hatte, widmete ich ihr den Song «I'll be your shore» – ich werde dein Ufer sein. Genau das versuche ich für sie zu sein, jeden Tag.

Und wenn es trotz allem nicht klappt, dann weiss ich, dass ich alles für meine süsse Queen getan habe.

Jeder Beitrag, egal wie klein, hilft uns, diesen Weg weiterzugehen. Und wenn du gerade nicht spenden kannst: Auch das Teilen dieser Geschichte trägt uns weiter, als du ahnst.

Von Herzen danke, dass du Queens Geschichte mit uns trägst.

Meine Dame. Mein Herz. Meine Queen.

Queen beim Kuscheln auf meinem Bauch.

Schöne Stunden am Strand von Tropea. Sie liebt das Meer über alles und kann stundenlang mit den Wellen spielen. Auch Schwimmen tut sie gerne.

Queen mit ihrem süssen Blick.

In den Ferien am Strand. Sie mag es stundenlang mit den Wellen zu spielen. Aber jetzt sind wir ein bisschen k.o.

Beim kuscheln auf meinem Bauch. Das liebt sie.


Sie mag es auch ihren Kopf in meinem Schoss zu legen. Während ich sie immer wieder kraule. Sie mag es auch am Bauch gekrault zu werden.


Queen beim Sessellift fahren. Wandern und Abenteuer mag sie auch sehr gerne. Sogar 4-5 Stunden wandern machen ihr Spass. Atemprobleme, was sonst bei dieser Rasse ein Problem ist, hat sie keine. Ich schaue auch dafür, dass sie ihr Idealgewicht hat und viel Bewegung hat.

Für meine geliebte Queen habe ich ein paar Songs geschrieben und veröffentlicht: Zu den Songs . Nachdem ich eine Woche lang nur geweint habe, habe ich ihr den Song "I'll be your shore" gewidmet.
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