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Hallo, mein Name ist Lee Said, ich bin 20 Jahre alt und bin Anfang 2023, als Konsequenz langer Psychiatrieaufenthalte, in Einrichtungen der Jugendhilfe gezogen.
Nun habe ich eine eigene Wohnung gefunden, was in Berlin einem Wunder gleicht, aber auch bedeutet, dass meine Hilfe sehr kurzfristig endet. Auf der einen Seite, freue ich mich wahnsinnig darüber, aber das bedeutet auch ein neues, sehr existenzielles Problem, das viele Careleaver*innen kennen und das System gekonnt ignoriert: ohne jegliche (finanzielle) Unterstützung in diesem Lebensabschnitt ankommen zu müssen.
Kurzfristiges Beenden der Hilfe bedeutet nicht genügend Vorlauf, um Hilfeleistungen vom Staat rechtzeitig zu beantragen.
Auf solche Leistungen bin ich aber angewiesen – aufgrund meiner Neurodiversität und mentaler Krankheit, habe ich große Probleme überhaupt einen Job zu finden oder anschließend zu arbeiten, ohne komplett auszubrennen (ich werde trotzdem arbeiten, aber es ist wie gesagt echt schwer).
Diese Spenden würden mir helfen, diesen kritischen Zeitraum zu überbrücken, mich nicht verschulden zu müssen, mir mehr Zeit geben eine Arbeit zu finden, in der ich mich wohlfühle, den Start in der neuen Wohnung zu erleichtern und mir generell viel Stress von meiner Seele nehmen.

