Endlich raus

Hallo Zusammen, Ich weiß, dass meine Geschichte vielleicht etwas doof klingen mag, aber uns als Familie belastet es doch sehr. Vor ungefähr zehn Jahren hat mein damaliger Partner sich selbstständig gemacht, da ich bei ihm gearbeitet habe, sagte er mir, dass er mich versichern würde. Die Versicherung hat er genau einmal bezahlt, dann nicht mehr und nun sitze ich auf einem riesigen Berg Schulden, die sind zwar nicht alle davon, aber wie sas so ist, kam eins zum anderen und dann macht man irgendwann keine Briefe mehr auf... Klar, ich weiß, selbst verschuldet, aber ich möchte noch weiter erzählen.  Als die Trennung kam, wurde es alles noch schlimmer, ich stand mit zwei Kindern alleine da. Musste für meinen damals 1,5 jährigen einen Kitaplatz suchen, um zu arbeiten. Das Geld hat aber leider keine gereicht, um meine Schulden zu tilgen, da ich damals in der Pflege gearbeitet habe und nur Vormittags konnte, wegen der Kinder. Es war eine heftige Zeit, auch für die Kinder. Als ich noch einen Arbeitsunfall hatte ( von einer vereisten Treppe gestürzt, die nicht getreut wurde, von der Stadt) hat mein unterer Lendenwirbel so einen Schlag abbegommen, dass heute Arthrose drin ist und ich für die Pflege nicht mehr tauglich. Damals wurde mir von Seiten der Geschäftsführung gesagt, dass ich nichts unternehmen sollte, bezüflich Klage gegen die Stadt, da sie ihre Räumpflicht vernachlässigt haben,da mein Chef im Stadtrat sitzt. Heute ist unsere persönliche Situation um einiges besser, ich habe einen tollen Mann gefunden, wir haben noch ein Kind bekommen und man sollte meinen happy end... Doch leider holen einen die Altlasten immer wieder ein. Mein Mamm kann meine Schulden nicht bezahlen, da er als Rettungssanitäter nicht die Welt verdient und ich mache die nächsten drei Jahre eine Umschulung zur Bürokauffrau, die die Agentur für Arbeit, aufgrund meiner Diagnose im Rücken genehmigt hat.  Ich würde sehr gerne meine Schulden bezahlen, es war mir immer wichtig, aber es geht leider wirklich nicht, ich arbeite auch noch Nachts im Hausnotruf, aber oft geht halt nicht, mit Schule und Kindern. Ich würde ja sagen, gut halten wir die sechs Jahre Insolvens aus, aber wir wohnen in einer drei Zimmer Wohnung zu fünft mit Hund. Meine große Tochter ist in der Pubertät, was sich sehr anstrengend gestaltet, mit ihrem jüngeren Bruder im Zimmer. Der ganz Kleine ist bei uns im Schlafzimmer, das ist kein Problem. Bei dem Gedanken, noch lange Zeit mit dieser Streiteri leben zu müssen, wird mir ganz Angst und bange. Es belastet unser Familienleben sehr, auch für meinen Mann, da er halt auch meine Schuld nicht stemmen kann und uns das bieten kann, wie er es gerne würde. Ich würde es mir einfach wünschen, dass wir als Familie endlich durchstarten könnten, ganz von vorne Anfangen, gerade für die zwei Großen, die die Trennung von ihrem Vater mitbekommen haben, mit ansehen mussten, wie er eine neue Familie gründet, es war heftig für sie. Heute ist es diesbezüglich èntspannt, wir können sogar freundschaftlich miteinander umgehen, dafür bin ich sehr dankbar. Ich weiß, dass mein jammern auf sehr hohem Niveau ist und tatsächlich fällt mir das nicht leicht, hier blank zu ziehen und meine Gesvhichte zu erzählen, ich schäme mich wirklich. Aber ich weiß,  wenn ich das Insolvenzberfahren nicht stoppen kann, wir keine Chance auf eine neue Wohnung haben... Vielleicht könnt ihr mich ja ein bisschen verstehen. Vielen Dank fürs lesen :) Grüße Esther

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Esther Pazouki 
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