Decent living

(Short description in English at the bottom)
Als Flüchtlingshelferin und Deutschlehrerin habe ich 3 Jahre lang eine Familie aus dem Kosovo betreut, die dort einer unterdrückten Minderheit angehört und aufgrund einer traumatischen und unmittelbar gefährlichen Situation aus ihrer Heimat fliehen musste. Die Familie besteht aus den Großeltern, den Eltern und 4 Kindern, von denen das jüngste damals gerade 2 Jahre alt war.
Wir haben alles versucht, für die Familie ein Bleiberecht zu erwirken, aber alles war vergeblich, obwohl sich die Kinder hier vollständig integriert hatten und gute Schüler waren, obwohl der Vater bereit war, jede Arbeit anzunehmen, aber keine Arbeisterlaubnis bekam, obwohl der Großvater schwer traumatisiert und ernsthaft erkrankt ist. Vor einem Monat wurden sie in einer Nacht-und-Nebel-Aktion wie Schwerverbrecher von der Polizei abgeholt und in ein Flugzeug nach Pristina gesetzt. Und dort haben sie NICHTS.
So sieht das Haus aus, in dem sie jetzt wohnen sollen. Der Vater will versuchen, es einigermaßen bewohnbar zu machen, aber es fehlt ihnen an allem:
Sie haben keine Küche, der Fußboden ist kaputt, sie haben ihn mit Pappe ausgelegt, die Toilette ist nicht benutzbar und es gibt auch keine funktionierende Dusche. Schränke oder Regale sind keine da, und jetzt haben sie auch kein Holz mehr, und der Winter kann sehr kalt werden im Kosovo. Es bricht mir einfach das Herz, mir diese liebenswerte Familie und vor allem die Kinder in dieser Ruine und in diesen Lebensumständen vorzustellen. Arbeit gibt es keine und eines der Kinder kann auch keine Schule besuchen. Dabei haben die drei Großen so wunderbare Fortschritte gemacht.
Bitte lasst uns von unserem Reichtum - denn damit verglichen sind wir alle reich! - etwas abgeben, damit diese Familie eine menschenwürdige Unterkunft und die Kinder eine Zukunft haben.

The "house" you see in the picture is the place that a family with 4 children are supposed to live in. They got  deported from Germany back to Kosovo  a month ago, although we had tried everything possible to achieve for them the right of residence in Germany, since they had had to leave their country - where they belong to an underprivileged  minority - 3 years ago under dramatic and traumatising circumstances. The youngest of their children was just 2 years old at the time. The children were thriving, learned German perfectly, did well at school and were happy and full of joy. And then one morning at 5 am the police came with 20 (!) officers, arrested them like dangerous criminals and put them into an aeroplane, flying to Pristina, capital of Kosovo. 
The ruin that they have to stay in now has no floors - they put cardboard on the soil - there is no kitchen, no toilet, no shower, most of the windows are broken. It just breaks my heart to picture those lovely, kind and hard-working people in this place. The father would be willing to "restore" the house as much as he can but he has no material whatsover, no money for material, no paid job - there are none - and now they have even run out of wood. And the winters are cold in Kosovo. Dear friends, please let us make an effort to help those people to live decently and allow those children to have a future. It is not their fault that they were born in a country that cannot and doesn't want to take care of them.
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Organizer

Roswitha Balogun 
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