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Hallo zusammen,
Wir sind Janine, 34 Jahre alt und Patrick, 39 Jahre alt und kommen aus Mönchengladbach.
Gestern mussten wir unseren geliebten Seelenkater Micki erlösen.
Bereits im März waren wir mit ihm beim Tierarzt, weil er gehustet hat. Der Verdacht lag erst bei Katzenasthma, dies hatte sich aber nicht bestätigt. Micki wurde geröntgt und wurde damit zum Notfall, denn er hatte einen Thoraxerguss und dort hat sich Flüssigkeit angesammelt. Wir wurden zur Tierklinik überwiesen und da kam er direkt an den Sauerstoff. Wir mussten ihn dort lassen, da einige Untersuchungen gemacht werden mussten. Als am nächsten Tag der Anruf kam, das wir ihn abholen dürfen, waren wir erstmal erleichtert. Beim Gespräch mit der Ärztin hat sich herausgestellt das Micki ein Herzproblem hat, seine Schilddrüsenwerte waren erhöht und er wurde punktiert ( ihm wurden 600ml Flüssigkeit entnommen). Im April waren wir beim Herzultraschall und dort hat man gesehen das Micki einen Tumor in der Lunge hat. Ob gut oder bösartig konnte man nicht sagen. Eine OP kam nicht in Frage denn Micki war 14 und bei Ärzten immer sehr gestresst und das wollten wir ihm nicht zusätzlich antun. Verhalten hat er sich so wie wir ihn kennen. ❤️
Er musste seitdem einige Medikamente nehmen wodurch es ihm besser ging.
Durch die warmen Temperaturen fing es an das er wieder erschwert geatmet hat. Dies ließ uns keine Ruhe und somit sind wir gestern mit ihm zur Tierklinik. Er wurde geröntgt und der Tierarzt meinte es gibt zwei Optionen. Entweder hat sich erneut Wasser angesammelt oder der Tumor ist geplatzt. Wenn man ihn erneut punktieren würde, wäre es Quälerei wenn sich herausstellt das es doch keine Flüssigkeit war sondern der Tumor der geplatzt ist und wenn wir garnichts machen könnte er ersticken und das wollten wir natürlich nicht! Weder das er sich quält noch das er erstickt und somit haben wir uns schwerenherzens dazu entschieden ihn gehen zu lassen!
Wir mussten letztes Jahr erst seinen besten Freund Simba erlösen. Nun sind beide wieder vereint und wir möchten das beide in eine Urne kommen.
Die vielen Rechnungen haben uns teilweise das Genick gebrochen und wir möchten für Micki gerne einen würdigen Abschied.
Wir sind für jede Spende und auch für jedes teilen dankbar


