Der Priestersohn kämpft für Gerechtigkeit

Hallo Alle Lieben Menschen,

ich bin Sohn eines katholischen Priesters. Es gibt Zigtausende von uns auf der Welt, überall dort wo es die römisch-katholische Kirche gibt. Und absolut alle sind in kaputten Familien aufgewachsen – zerstört durch die römisch-katholische Kirche.
Ich habe schon über 50 Tsd. € für verschiedene gerichtliche Prozesse, Gutachten, Anwaltskosten, Findung der Wahrheit und Gerechtigkeit ausgegeben. Meine Geschichte wurde z.B. im Artikel „Wie der Sohn eines Priesters um Anerkennung kämpft“ in „Der Welt“ beschrieben. Auch ein Interview auf YouTube „Die Heuchelei der katholischen Kirche“ gibt viele Informationen zu meinem Fall und Einblick in die Arbeit der Gerichte, wenn die katholische Kirche verklagt wird.


Ich kämpfe um meine Rechte, die Menschenrechte. Es gibt nur einen Weg die römisch-katholische Kirche zu Zugeständnissen zu zwingen – durch gerichtliche Beschlüsse. Und die sind nur möglich mit guten Anwälten. Und gute Anwälte kosten viel Geld.
Aber deutsche Gerichte sind sehr kirchenfreundlich. Auch wenn man beweist, dass ein Priester im Prozess gelogen hat und dabei von seinem Bistum geschützt wurde, wird keiner zur Verantwortung gezogen. Die Staatsanwaltschaft sieht einfach weg. Manche Prozesse habe ich deshalb verloren. Wie den vor dem Landgericht Paderborn (das Gerichtgebäude steht so schön gegenüber der prunkvollen Erzbischofsresidenz und im Gerichtsaal steht ein riesiges Kruzifix – genau zwischen der Richterbank und den Prozessbeteiligten) und den vor dem Oberlandgericht Hamm. Außer meinen Anwälten darf ich darüber hinaus die teuren Anwälte des Priesters, der mich gezeugt hat, mit fast 3 Tsd. € und des Erzbischofs mit über 5 Tsd. € bezahlen. Des Erzbischofs vom Erzbistum Paderborn, das mit über 7 Milliarden € Vermögen wahrscheinlich das reichste Bistum der Welt ist. Das ist sehr bitter.

Bitte hilft mir durch die Spenden für Anwalts- und Prozesskosten die römisch-katholische Kirche zu zwingen mit der Zölibatslüge aufzuhören. Die meisten katholischen Priester leben in informellen Beziehungen, haben Sexualleben und viele von ihnen zeugen Kinder. Diese Kinder haben von Anfang an keine Chance auf ein normales Familienleben. Sie wachsen im Teufelskreis von Lügen, pseudoreligiöser Moral und Schweigepflicht auf.
Viele von uns werden schwer traumatisiert. Wir kommen mit den einfachsten Sachen im Leben nicht klar. Unsere Beziehungen im Erwachsenleben gehen kaputt, wir werden oft psychisch und körperlich schwerkrank, landen auf der Straße und werden obdachlos. Ein auf Priesterkinder spezialisierter Psychologe nannte das „jahrelangen, psychischen Missbrauch“.

Die Lage der Priesterkinder ist so dramatisch, dass sogar der ständige Ausschuss der UN-Kinderrechtskonvention den Vatikan aufgefordert hat, Informationen zur Lage der Priesterkinder preiszugeben. Die Kirche hat das getan was sie immer in solchen Fällen tut – gar nichts. Sie hat sich in Schweigen gehüllt und nicht reagiert.


Bitte hilft mir weiter für die Wahrheit und gegen die Zölibatslüge der Kirche zu kämpfen! Ich bin das erste Priesterkind, das bis zum Bundesgerichtshof geschafft hat. Ich habe nur wenige Tage Zeit, um die Rechnungen zu begleichen, sonst droht die Vollstreckung. Ich habe nicht vor zu schweigen. Und ich werde bis zum Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte gehen, wenn es sein muss!

Ich bedanke mich von ganzem Herzen und im Voraus bei allen Unterstützer*innen.
Tomasz Kucharski
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Neumünster