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Hallo zusammen,
mein Name ist Eduard Edel, ich bin 31 Jahre jung und seit 11 Jahren begleitet mich ein ungebetener Gast: die Multiple Sklerose (MS).
Alles begann im Jahr 2015. Ich war 18 und nach dem Abitur für mein Studium nach Wuppertal gezogen – bereit, die Welt zu erobern und mein eigenständiges Leben zu beginnen. Ich war gerade 3 Semester im Studium als sich die ersten Symptome zeigten und schließlich die Diagnose MS da war. Dieser Schicksalsschlag riss mich mitten aus der Lebensplanung und ließ mich erst einmal in ein tiefes Loch fallen. Mein Traum von der Selbstständigkeit schien zerbrochen.
Doch Aufgeben war für mich nie eine Option. Ich habe mich Schritt für Schritt ins Leben zurückgekämpft: Trotz der MS-Diagnose habe ich zwischen 2018 und 2021 erfolgreich eine IHK-geprüfte Berufsausbildung zum Mediengestalter abgeschlossen.
Nach einer vierjährigen, ausdauernden Jobsuche wurde meine Geduld belohnt und ich konnte endlich einen Arbeitsplatz finden, der mir zeigt, dass ich gebraucht werde.
Ein weiterer großer Meilenstein war mein Umzug im Juni letzten Jahres: Seitdem lebe ich alleine in meiner eigenen Wohnung in Paderborn.
Ich habe mir meine Selbstständigkeit Stück für Stück zurückgeholt, doch eine Sache schränkt mich nach wie vor massiv ein: Seit nunmehr 6 Jahren bin ich für meine Mobilität tagtäglich auf den Rollstuhl angewiesen.
Mein Vater hat Ende letzten Jahres unermüdlich recherchiert und ist dabei auf das Coimbra-Protokoll gestoßen. Diese spezielle Therapieform für Autoimmunerkrankungen setzt auf hochdosiertes Vitamin D unter strenger ärztlicher Kontrolle.
Die Erfahrungsberichte anderer Patienten, die durch diese Methode wieder an Lebensqualität gewonnen haben, erfüllen mich mit unglaublichem Optimismus. Mein großer Traum ist es, den Rollstuhl irgendwann stehen lassen zu können.
Warum ich eure Hilfe brauche?
Leider wird diese Therapie aktuell nicht von den gesetzlichen Krankenkassen finanziert. Die Kosten für die speziellen ärztlichen Begleitungen, die engmaschigen Laboruntersuchungen und die benötigten Präparate muss ich selbst tragen.
Nach all den Jahren des Kämpfens möchte ich diese Chance unbedingt ergreifen.
Jeder Beitrag – egal wie klein – ist für mich ein Stück Hoffnung auf einen Weg zurück in ein mobileres Leben.
Ich danke euch von Herzen für eure Unterstützung, fürs Teilen meiner Geschichte und für euren Beistand.
Euer Eduard

