Assistenzhund für Sam - Service dog for Sam

German : (English version down below)

Assistenzhund für Sam

mein Name ist Sam Lippold und ich wohne in Südhessen.

Derzeit bin ich auf der Suche nach finanzieller Unterstützung für die Ausbildung meines Assistenzhundes.

Ich habe in Kindheit, Jugend und jungem Erwachsenenalter sowohl sexuelle als auch physische und psychische Gewalterfahrungen machen müssen, weshalb sich bei mir folgende Krankheiten entwickelt haben:

  • komplexe posttraumatische Belastungsstörung
  • soziale Phobie
  • rezidivierende depressive Störung
  • emotional instabile Persönlichkeitsstörung, Typ Borderline
  • Zwangsgedanken und -Handlungen, gemischt

Zudem besteht der Verdacht auf eine Autismus-Spektrum-Störung und es liegt sowohl eine Schmerzsymptomatik als auch diverse körperliche Erkrankungen (u.a. Bandscheibenschaden, neurokardiogene Synkopen, Sinustachykardien, chronische Bronchitis) vor.

Ich befinde mich seit vielen Jahren in Therapie, inklusive Aufenthalt in einer Tagesklinik, tiefenpsychologischen und verhaltenstherapeutischen ambulanten Therapien sowie körperorientierter Therapie/Tanztherapie.

Aktuell befinde ich mich in einer Therapiepause aufgrund des Mutterschutzes bzw. der Elternzeit meiner jetzigen Therapeutin, bin aber parallel auf der Suche nach neuer therapeutischer Betreuung mit Schwerpunkt Traumafolgestörungen.
Auch psychiatrisch werde ich betreut und mit Medikamenten behandelt.

Zusätzliche Hilfe und Begleitung erhalte ich durch das ambulante Betreute Wohnen (Caritasverband).

Aufgrund meiner Erkrankungen bin ich erwerbsunfähig und erhalte eine Erwerbsminderungsrente. Basierend auf den aktuell stetig steigenden Lebenshaltungskosten erhalte ich zusätzlich Unterstützung durch Grundsicherung.

In meiner Freizeit kümmere ich mich um die Pferde von Bekannten und Nachbarn, fotografiere gerne, trainiere mit meinem Hund und besuche Fortbildungen zu allen Themen rund um Hund und Pferd. Auch führe ich im Internet einen Blog sowie einen Instagram-Account, auf denen ich über meine eigenen Erkrankungen und Erfahrungen im Alltag berichte und ebenfalls über die Arbeit von Assistenzhunden und über psychische Erkrankungen im Allgemeinen aufkläre.

Tiere sind schon immer ein großer Bestandteil meines Lebens. Ich wuchs mit Katzen und Kaninchen auf und verbrachte jede freie Minute im Reitstall mit der Versorgung der dort lebenden Pferde. 1999 erfüllte sich der Traum vom eigenen Pferd, welches bis zu seinem Tod im Februar 2018 an meiner Seite war. Des Weiteren bereichert ein Hund mein Leben.

Aktuell stehe ich auf der Warteliste für einen Assistenzhund.

Die Ausbildung erfolgt in Fremdausbildung bei einer Ausbildungsstätte inklusive ausführlicher Gesundheitsuntersuchung und mit anschließender Zusammenführung und Schulung in Theorie und Praxis von mir als zukünftigem Assistenzhundebesitzer. Den Abschluss bildet die staatliche Prüfung in Theorie und Praxis am Messerli Institut in Wien, das europaweit anerkannt und einzigartig ist. Eine Anerkennug unserer erfolgreich abgelegten Prüfung durch die deutschen Behörden erfolgt im Anschluss ebenfalls.

Bei der Ausbildungsstätte handelt es sich um das Animal Training Center (ATC) mit Hauptsitz bei Graz, Österreich und Außenstellen in Wien (AT) sowie Wangen (DE).

Das ATC ist eine renommierte Ausbildungsstelle mit viel Erfahrung im Tiertraining und im Bereich der Assistenzhunde im Speziellen. Die Leitung des Bereiches “Assistenzhunde” beim Animal Training Center hat Elke Grablecher.

Mögliche Aufgaben des Hundes können u.a. folgende sein:

  • Anzeigen und Unterbrechen von Flashbacks, Dissoziationen, Bewegungsstörungen, Panik, Overloads
  • an einen ruhigen Ort, an den Rand, zu einem Ausgang und/oder zu einer Sitzgelegenheit führen
  • Abschirmen und Sicherheit geben
  • Erinnerung an Medikamente
  • Bringen von Medikamenten, Notfalltasche, Skills, Handy, etc.
  • Licht einschalten
  • aus Albträumen wecken und/oder Schlafparalysen unterbrechen
  • Dinge aufheben
  • Deep Pressure Therapy
  • Begleitung im Alltag

Der Assistenzhund ist selbstverständlich kein Heilmittel, aber ein gutes Hilfsmittel, welches mit eine bessere Teilhabe am Leben ermöglichen wird.

Verständlicherweise ist eine solch fundierte Ausbildung sehr teuer, weshalb ich bei der Finanzierung auf Hilfe angewiesen bin.

Der Assistenzhund hat nach professioneller Ausbildung einen Wert von aktuell bis zu 40.000 Euro.

10.000 Euro werden durch den Sozialfonds der Ausbildungsstätte getragen, weitere 10.000 Euro werden vom Fonds für sexuellen Missbrauch (FsM, Bundesministerium für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben) übernommen und direkt mit der Ausbildungsstätte abgerechnet.

Für die restliche Hälfte bin ich auf die Unterstützung durch Spenden angewiesen. Selbstverständlich spare auch ich selbst jeden möglichen Euro, um diesen in die Ausbildung des Hundes einfließen zu lassen.

Mir ist sehr daran gelegen, über die Arbeit eines psychiatrischen Assistenzhundes aufzuklären und die Bevölkerung für psychische Erkrankungen zu sensibilisieren und das Stigma, welches psychische Leiden leider immer noch haben, abzubauen.

Über jegliche Unterstützung bin ich sehr dankbar.
 

Was sind Assistenzhunde?
 
Assistenzhunde sind speziell ausgebildete Hunde, die ihrem Halter eine normale Teilhabe am Alltagsleben ermöglichen. Sie sind Hilfsmittel wie beispielsweise eine Brille oder ein Rollstuhl.
Es gibt drei Kategorien:
 
  • Führhunde, z.B. Blindenführhunde
  • Servicehunde, z.B. Rollstuhlbegleithunde
  • Signalhunde, z.B. für Diabetes, Epilepsie, Autismus, psychische Erkrankungen, etc.
 
Assistenzhunde sind keine Therapiehunde. Therapiehunde werden beispielsweise in der Ergotherapie eingesetzt oder auch im Hospiz, Kindergarten, Seniorenheim, etc. Sie leben bei ihrem Besitzer als Haustiere und arbeiten in diesen Einrichtungen für viele verschiedene Menschen. Der Assistenzhund ist kein Haustier, sondern ein Hilfsmittel und hilft seinem Halter.
 
Assistenzhunde dürfen beispielsweise mit in Arztpraxen, Krankenhäuser, Lebensmittelgeschäfte, Restaurants und öffentliche Gebäude genommen werden, auch dort, wo Familienhunde keinen Zutritt haben.
Assistenzhunde sind von der Leinen- und Maulkorbpflicht befreit.
Assistenzhunde dürfen kostenfrei mit Taxis und öffentlichen Verkehrsmitteln fahren bzw. mit dem Flugzeug fliegen. Während eines Fluges ist der Hund bei seinem Menschen in der Kabine.

Leider werden die Kosten für einen Assistenzhund nicht übernommen.

 
Genaue und vollständige Informationen zu Ausbildungsinhalten & Prüfung des Hundes gibt es hier:
 

Das Ausbildungszentrum

Animal Training Center in Graz mit Zweigstellen in Wien (AT) und Wangen (DE) 
 

Mehr über mich gibt es auch auf...



 
Vielen Dank für Ihr/Euer Interesse!
 
Sam







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English :


Service dog for Sam

My name is Sam and due to my disabilities I need a medical service dog to help me through life.

I was diagnosed with depression, cPTSD, eating disorder, anxiety, OCD, chronic bronchitis, arrhythmia and I might also be on the autism spectrum (diagnostics are still ongoing for this one).

My symptoms include dissociation, fatigue, flashbacks, anxiety and panic attacks, nightmares, memory loss, problems to concentrate, hypervigilance, sleep paralysis, pain and many more.

I see a therapist and a psychiatrist on a regular basis.

A service dog helps me to live a normal life and to do things independently, like going to the doctor's, going grocery shopping and the like. 
Service dogs accompany their handler everywhere, even to places where "normal" dogs cannot go, like a supermarket or a hospital. 

Unfortunately health insurance here won't pay for service dogs, so the handler has to pay the training and also the final assessment on their own.
I have been retired for medical reasons since 2017, so paying for this on my own is impossible. 

Service dogs are important to their handler to give them independence despite their health problems.

My dogs tasks are for example to detect and interrupt dissociation, panic attacks and flashbacks and to wake me from nightmares. He can turn on the light, do deep pressure therapy, take me home, to an exit or a quiet place or a place to sit and get help in emergencies.

The training includes basics and of course the individual tasks the handler needs. Also there is a thorough health check to make sure the dog is healthy and fit enough for this kind of job. At the end there is a final exam and assessment of the human-dog-team, to make sure they work positively and without any kind of force and dog and handler know all the necessary signals and behaviours. 


I decided to get my service dog trained by the Animal Training Center in Graz, Austria. 




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Thank you for your help!
 
Sam
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