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Andreas Hähle Publikumspreis Crowdfunding

€10,975 of €11,111 goal

Raised by 175 people in 2 months

Unser Freund, der Texter, Autor und Mensch Andreas Hähle ist zum zweiten Mal innerhalb kurzer Zeit schwer an Krebs erkrankt. Niemand kann sagen, wie viel Zeit ihm noch verbleibt.

Bedingt durch seine schwere Erkrankung kann er nicht mehr als Freiberufler arbeiten. Wir - seine Freunde, seine Fans, seine Wegbegleiter und Bewunderer - möchten ihm nicht nur einen Publikumspreis für sein Lebenswerk verleihen und ihn damit noch zu Lebzeiten würdigen und ehren, wir möchten ihm auch ermöglichen, seine notwendigen Chemotherapien zu erhalten und sich ganz auf seine Behandlung zu konzentrieren, die ihm noch ein paar Tage, Wochen oder Monate mehr im Kreis seiner Familie schenken.

Andreas hat durch seine Worte und Liedtexte die Herzen vieler Menschen berührt, er hat uns in seinen Lesungen, mit seinen Hörbüchern und seinen Büchern oftmals zum Lachen und immer zum Nachdenken gebracht. Wir möchten ihm nun etwas zurückgeben, und dafür brauchen wir EURE Hilfe.

Auf einer Facebookseite  werden wir in immer neuen Aktionen nach und nach Bücher, CDs, seltene Poster, Fanartikel, Konzertkarten, Wohnzimmerkonzerte, Selbstgemachtes und andere Dinge anbieten, die ihr gegen eine Spende oder bei einer Versteigerung erwerben könnt. Die Erlöse kommen Andreas zu 100% zugute.

Ein von uns entworfener Preis für Andreas´ Lebenswerk soll gestaltet und ihm überreicht werden. Dieser Preis soll mit einem Preisgeld verbunden sein, das es Andreas ermöglicht, sich ganz auf seine Behandlung zu konzentrieren und sich zu erholen, ohne sich Sorgen über Arztrechnungen, Medikamentenzuzahlungen oder andere finanzielle Dinge machen zu müssen. 

Viele Künstler haben bereits jetzt ihre Mitwirkung an Benefizkonzerten und Lesungen zugesagt, die Termine der Konzerte werden auf Facebook veröffentlicht, so bald sie feststehen.

Bitte helft uns, Andreas´ verbleibende Zeit so angenehm, sorglos und entspannt wie möglich zu gestalten.

Wir freuen uns, wenn wir alle als Gemeinschaft von Menschen einem anderen Menschen Kraft geben, ihm unsere Solidarität, Unterstützung und Liebe zeigen und ihn auf seinem schweren Weg begleiten.

Bitte teilt auch diese Spendenaktion mit euren Freunden.

Mehr Informationen zu Andreas findet ihr hier:

https://www.andreas-haehle.de/ 

 

Die gesammelten Spenden werden zum jeweiligen Auszahlungstermin an Lika und Andreas von mir persönlich übergeben. Miete, Krankenversicherung, Kosten für die Chemotherapie und andere Behandlungen können davon bezahlt werden.

Die erste Auszahlung soll im März erfolgen, danach werden die weiteren gesammelten Beträge monatlich ausgezahlt. 

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Liebe Menschen,

Andreas Hähle bat mich, euch dies hier zugänglich zu machen. Dieser Bitte komme ich zu gern nach.

Eure Grit (Team Andreas)
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Ihr Lieben,

dass ich seit längerer Zeit nichts mehr von mir hören ließ, hatte den Grund, dass ich unter noch zu klärenden und für mich sehr resignativen Umständen im Krankenhaus war, länger als erwartet. Was wiederum zwei Gründe hatte: die bisherige Chemotherapie schlug nicht mehr an, dem Krebs war sie nunmehr egal, er machte sein Ding und war, wie der Onkologe sich ausdrückte „schneller als wir“. Zum Anderen kamen unsägliche Schmerzen dazu, die auch vom Krebs verursacht wurden, der weiterhin einen Totalausfall beider Nieren nach sich zog, die durch eine glücklicherweise erfolgreiche aber bis heute schmerzensfolgenreiche Notoperation wieder in Gang gesetzt werden konnten, bevor es zu einem multiplen Organversagen kommen konnte. Es ging mal wieder um Stunden.

Was mir noch wichtig ist, weil ich ja Grits Zusammenfassung der Ereignisse um Eure irre und so wunderschöne Hilfsaktion las, ist zu sagen, dass es vor all den Aktionen noch ein entscheidendes Ereignis gegeben hatte. Unter unsäglichen Schmerzen und die durch deren Untersuchungen schnelle Nachricht: Der Krebs ist wieder zurück und hat sich inzwischen auch im Bauchfell eingenistet, hatte ich Lika gegenüber signalisiert, dass ich gern das Handtuch werfen würde. Woraufhin sie sich verzweifelt via diesem sozialen Medium an Euch wandte, mir Kraft und Energie zu spenden, damit ich den Kampf doch noch einmal aufnehmen möge. Was von Euch dann kam, war überwältigend, ich schwamm in einem Tränenmeer und wurde mir auch ein wenig der Verantwortung bewusst, die auch so ein kleines Leben wie das Meine in sich trägt. Und ja, diese überbordende so wohl meinende positive Energie brachte mich dazu, mich tatsächlich noch einmal zusammenzureißen und aufzuraffen. Das gelang mir auch. Trotz zu diesem Zeitpunkt noch nicht mit Medikamenten behandelten Schmerzen und der damaligen Nichtkenntnis des Nierenversagens, also auch des Nichtwissens, auf was für eine Tortur ich mich da nun eingelassen hatte. Ihr habt diesen Qualen aber einen Sinn verliehen und mir die Kraft, sie zu ertragen. Dafür möchte ich heute einmal meinen tiefsten Dank ausdrücken. Nicht, dass ich dadurch all das auszuhalten hatte, das wäre dumm-ironisch, aber dass ich es doch letztendlich ertragen konnte, sogar so gut, dass die Psychologin der Onkologie, mit der wir (Lika und ich) ein sehr langes Gespräch zu dritt führten, zu der Meinung gelangten, ich wäre psychisch gestärkt durch mich selbst. Aber das stimmt nicht ganz. Das wart auch Ihr zu einem riesengroßen Anteil gewesen. Dafür heute meinen Dank!

Es sind in der Zwischenzeit, ja auch in der Zeit der Schmerzen, vier neue Songtexte entstanden, die alle bereits vertont sind, beziehungsweise einer wird gerade vertont. Und ich redigierte fast jeden Tag ein großes Stück vom Ende des Jahres erscheinen sollenden „Punkgott“ in Buchform. Ja, auf diese Weise - auf eine andere kann ich es leider nicht - möchte ich Euch wiedergeben, was Ihr mir durch das Denken an mich und das Handeln für mich geleistet habt. Und natürlich höre ich nicht auf. Jetzt bereite ich mich darauf vor, körperlich für zumindest diese Stunden stabil ab Frühjahr, also fast gleich, wieder ein paar Lesungen machen zu können und bin sehr sehr optimistisch, dass auch das gelingen wird.

In aller Liebe!

Andreas
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Liebe Freunde, liebe Kollegen, liebe Unterstützer,

wir haben unser Spendenziel von 10.000 € dank euch nicht nur erreicht, sondern bereits überschritten.

Wir sind überwältigt von eurer Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft und Solidarität. Nie hätten wir es für möglich gehalten, in so kurzer Zeit so eine große Anteilnahme, so viel Mitgefühl und vor allem so viel finanzielle Unterstützung für Andreas und seine Frau Lika zu erhalten.

Jeder Euro, der hier eingeht, lindert die Sorgen, die die beiden zusätzlich zu Andreas´ Erkrankung haben - denn als privat versicherter Freiberufler ist man buchstäblich darauf angewiesen, monatliche Einkünfte zu generieren, um alle laufenden medizinischen Kosten tragen und seinen Lebensunterhalt bestreiten zu können.

Deshalb sammeln wir weiter. Ihr gebt mit eurer Spende nicht nur Hoffnung, dass Andreas und Lika auch weiterhin in ihrer vertrauten Umgebung gegen den Krebs kämpfen können, ihr schenkt ihnen beiden damit auch wertvolle Lebenszeit, in der sie sich um die wirklich wichtigen Dinge kümmern können: medizinische Behandlung und ein bisschen Zweisamkeit. Ihr schenkt ihnen Kraft und Mut und Zuversicht. Dafür danken wir euch von Herzen.

In wenigen Tagen wird die gesammelte Summe an Andreas übergeben. Darüber hinaus wird jeden Monat, in dem weitere Spenden eingegangen sind, eine Auszahlung erfolgen, so dass wir alle auch mit kleinen Summen, die wir zusätzlich spenden, Großes bewirken können.

Danke auch an Dirk Zöllner und die Zöllner-Fangemeinde für den unglaublichen Einsatz.

Ganz besonders für euch ist dieser Song gedacht - dessen Text Andreas geschrieben hat.

"Idylle im Krieg" - denn genau das ist auch eure Hilfe für einen so besonderen Menschen, Freund und Kollegen.

DANKE!
Euer "Team Andreas"
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Zum Valentinstag wendet sich Andreas mit einer sehr persönlichen Botschaft an euch:

Ihr Lieben, Ihr Liebenden, ich kann meinen Dank an Euch, für Euch nicht ausreichend mit Worten ausdrücken und das möchte vielleicht bei mir etwas heißen. Ich bin jeden Tag auf das Allertiefste gerührt und berührt. Auch wenn ich nichts schreibe oder auf Eure Kommentare nicht antworte, so lese ich sie doch alle, manche mehrmals. Mitunter reicht mir die Kraft nicht aus, auf alles einzugehen, selbst wenn mir etwas dazu einfällt. Ich konnte gestern nach einer weiteren Chemotherapie das Krankenhaus mit zufriedenstellenden Werten wieder für eine Weile verlassen, für so ca. 14 Tage. Und laboriere etwas mit den Nebenwirkungen, die mitunter ja recht unberechenbar sind und nie wirklich voraussehbar. Erfahrungsgemäß ist der 4. Tag nach der Chemo der Schlimmste von allen, da greifen wir immer zum Nottelefon, um herauszufinden, ob ich zu Hause mittels vorhandenen Medikamenten stabilisiert werden kann oder auf die Wachstation überstellt werden sollte. Bislang gelang uns die Rettung aus der Krise immer zu Hause. Möge es bitte auch diesmal so bleiben. Viel Neues gibt es ansonsten nichts. Wir warten noch ab. Nun hab ich seit vier Wochen keine Nahrung oral mehr zu mir genommen, in der Hoffnung, es möge nützen. Natürlich werde ich ernährt, aber eben nicht natürlich. ... In tiefer Dankbarkeit, mit großer Rührung, schwachem Köper, aber leuchtendem Herzen.
DANKE!!! <3 <3 <3
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Liebe Alle,
Andreas möchte euch eine Botschaft zukommen lassen.
Hier ist sie im Wortlaut:

Ach, Ihr Lieben, ach all Ihr wunderbaren Menschen. Heute möchten wir uns bedanken, zutiefst und mit Tränen der Rührung in den Augen. Was das Schreiben nicht einfacher macht. Erst einmal muss ich mich entschuldigen, dass ich mich längere Zeit nicht geäußert habe. Es hatte zwei Gründe. Zum Einen hielten mich immer wiederkehrende plötzliche Schmerzattacken davon ab. Ob sie kamen, weil die Chemo wirkt, was ich hoffe oder ob es der Krebs ist, der sich da meldet, weiß ich nicht. Aber ich war nicht in der Lage, aufrecht zu sitzen und zu schreiben. Aber ein ganz hauptsächlicher Grund war auch der, dass ich so überwältigt bin. Von der Aktion an sich, mit der ich nicht gerechnet hatte und dann damit, welche Wellen sie erzeugte, wieviel Liebe Ihr mir geschenkt, ja geschenkt habt. Ich bin geehrt, ich bin gerührt, ich bin dermaßen im positivsten aller Sinne bewegt, dass ich kaum Worte fand, es auszudrücken in den Momenten, in denen ich schmerzfrei war. Immer wieder lief mir das Wasser aus den Augen. Ich fühle Demut. Ich verneige mich zutiefst vor Euch allen, vor Eurer Solidarität, vor Eurer Menschlichkeit. Ich bin dankbar und in dieser meiner Verneigung möchte ich Euch dringend ein klein wenig von meiner Liebe geben, von meiner Energie, Euch zeigen, wie tief Ihr mich beglückt habt. Dankbarkeit ist das wesentliche Wort, welches mir dabei immer wieder einfällt, die ich fühle und hege wie einen kleinen Schatz. Was Ihr tut, ermutigt mich, weiter zu kämpfen und weiter dichtend tätig sein zu wollen. Das ist kein Vorhaben, kein guter Vorsatz: Es ist ein Versprechen. Mit meiner tapferen Frau an meiner Seite und getragen von Eurer Liebe zu mir und zu dem, was ich schuf. Und natürlich noch schaffen werde. Ihr stärkt mich Tag für Tag. Nicht nur, weil das Geld manches erleichtert. Sondern vor allem, weil Ihr mir Energie gebt, Kraft und … ja … Hoffnung in meine kleine Seele pflanzt. Tag für Tag. Ich liebe Euch, das tu ich wirklich. Mein Herz ist warm und weich und … glücklich. Gestern haben wir deshalb ein Video für Euch aufbereitet, das heißt, meine geliebte Lika und ihr Sohn Leon. Ein Mitschnitt aus meinem bisher letzten Auftritt, gemeinsam mit Karsten Troyke in Hainichen. Es sind zwei Stücke darin enthalten. Der Text „Der Brief“, ein Liebesbrief, meine deutsche Fassung des Textes zu „Love Letter“ von Nick Cave. Gefolgt von einem Text, den ich zwei Wochen nach meiner ersten Krebsdiagnose schrieb: „Dankbar sein“, vertont und gesungen von Karsten Troyke. Wir werden uns immer wieder mal melden und Euch von den hoffentlich bald eintretenden Fortschritten der Eindämmung berichten und hin und wieder etwas Schönes aus meinem Schaffen zeigen. Damit Ihr auch fühlen könnt, dass unsre Liebe bleibt. Ich danke danke danke danke Euch! In Liebe!

Andreas Hähle
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